Presse 2/2017
Januar 2017

Unternehmen der „autoregion“ sind entspannt!

Die Äußerungen des neuen Präsidenten der USA, Donald Trump, sollte man nicht überbewerten. Derzeit produzieren die deutschen Hersteller in ihren insgesamt acht (8) Werken im NAFTA-Raum (USA/Mexico) rund 1,2 Mio Einheiten. Davon gehen 60% in den Export. Auch die Zulieferer haben dabei eine große Bedeutung, da es sich um viele verlängerte Werkbänke deutscher Unternehmen handelt. Zu bedenken ist auch, dass in diesen Produktionsstätten über 250.000 Mitarbeiter beschäftigt sind, was von Trump auch bedacht werden muss.
Unsere in der Großregion angesiedelten Unternehmen sind in keinem großen Ausmaß abhängig von Exporten in die USA. Die in der Großregion hergestellten Zulieferteile gehen größtenteils an die Bänder der Premiumhersteller im europäischen Raum.
Auch die geschürte Angst vom Ausstieg aus der Verbrennungsmotorentechnik ist vollkommen unbegründet.
Auch im Jahr 2030 werden noch rund 80% der gebauten Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren ausgestattet sein. Was absolut eine Stückzahl von 8-10 Mio Verbrennungsmotoren bedeutet. Also vollkommene Entwarnung  für die in der Großregion angesiedelten Zulieferer. Dass zusätzliche Kapazitäten für E-Motoren oder Wasserstoffantriebe aufgebaut werden muss ist den Unternehmen bewusst und bietet auch neue Chancen, das angeboten Portfolio auszubauen.
Autoregion e.V. hilft aktiv seinen Mitgliedsunternehmen direkten Zugang zu den Zentren der Entwicklungsabteilungen der großen OEM aufzubauen um jetzt die Weichen für die Zukunft zu stellen.     

Ansprechpartner:
Armin Gehl
Tel: 0049 (0) 681 9520 596