Pressemeldungen

Pressemeldung 09/21                                       Saarbrücken, 15.07.2021

 

Autoregion: „Der Kolbenmotor ist nach der EU-Entscheidung nicht tot“

 

Saarbrücken. Die EU-Kommission hat mit ihrem Klimapaket „Fit for 55“ beschlossen, dass Neufahrzeuge ab 2035 keine Treibhausgase mehr ausstoßen dürfen. „Das bedeutet das Aus für den Verbrennungsmotor, der mit Treibstoffen auf fossiler Basis, als Benzin und Diesel aus Erdöl, angetrieben wird. Das bedeutet aber nicht das Ende des Kolbenmotors, der mit anderen CO2-neutralen Treibstoffen wie Wasserstoff und synthetischen Kraftstoffen, so genannten E-Fuels, angetrieben wird“, so Armin Gehl, Geschäftsführer des grenzüberschreitend in der Großregion arbeitenden Automobilverbands in Saarbrücken.  Die EU-Kommission hat mit dem Verbot des klassischen Verbrennungsmotors und dem Grenzwert von CO2/Null ab 2035 das Gebot der Technologieoffenheit verletzt, so Gehl: „Das ist schlecht für die Wahlfreiheit der deutschen Verbraucher.“

Leider werde in der öffentlichen Darstellung schnell das Ende des Verbrennungsmotors herbeigeredet, ohne technologisch nähere Differenzierung: „Hier herrscht eine nahezu babylonische Sprachverwirrung.“ Gehl verweist etwa auf das Münchner High-Tech-Unternehmen Keyou GmbH, eine Gründung erfahrener Entwicklungsingenieure aus der Automobilbranche, das innovative Wasserstofftechnologien, spezielle Komponenten und Brennverfahren entwickelt, mit deren Hilfe konventionelle Motoren zu Null-Emission-Motoren transferiert werden können. Die Technologie sei motoren- und herstellerunabhängig und anwendbar für Neu- und Bestandsfahrzeuge. Der Fokus liege aktuell noch im Nutzfahrzeugsektor. „Das beweist, dass der Kolbenmotor mit seiner ausgefeilten Technologie längst nicht ausgedient hat und – entsprechend modifiziert – weiter gebaut werden kann“, sagt Gehl. Auch Porsche und Siemens bauen derzeit eine Produktionsanlage für E-Fuels, um auch weiterhin CO2-neutral den Kolbenmotor weiter zu betreiben. Das könnte bestehende Arbeitsplätze sichern helfen und soziale Verwerfungen am Arbeitsmarkt verhindern, auch im Saarland und in der Großregion, wo viele Unternehmen am Verbrennungsmotor hängen, so Gehl. „Wir als autoregion fordern eine offensive Auseinandersetzung mit diesem Potenzial und keine Schwarz-Weiß-Malerei, bei der die Technologie des Kolbenmotors kaputtgeredet wird und sehenden Auges Technologie und Arbeitsplätze vernichtet werden“. Nicht der Kolbenmotor ist das Problem, sondern der fossile Kraftstoff. Es gibt Alternativen und die müssen von der Politik nicht negiert, sondern in den Focus der Förderung gestellt werden und energisch vorangetrieben werden. E-Fuels sind die Basis für das Weiterleben des Kolbenmotors und somit auch der Sicherung von Tausenden von Arbeitsplätzen!

 

Informationen und Rückfragen

Armin Gehl, Geschäftsführung

Telefon: 0681 – 95 20 596

Fax: 0681 – 94 888 61

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Pressemeldung 08/21                                       Saarbrücken, 11.05.2021

 

Autoregion: Umstellung auf Elektroauto-Produktion bedroht Arbeitsplätze in der Großregion

 

Saarbrücken. „Die Folgen des politisch geplanten und gewollten Endes der Verbrennungsmotoren für die Arbeitsplätze in der deutschen Automobilindustrie werden oft vernebelt und nicht ausreichend offensiv und ernsthaft diskutiert. Das gilt auch für die Arbeitsplatzfolgen in der Großregion, deren Fahrzeug-Zulieferer stark vom Verbrennungsmotor abhängen.“ Das erklärt Armin Gehl. Geschäftsführer des Automobil--Verbandes autoregion e.V. zu einer soeben vorgelegten Studie des Münchener Forschungsinstituts ifo im Auftrag des Verbandes der Deutschen Automobilindustrie (VDA).

Aufgrund der laufenden Transformation zum Elektroantrieb könnten bis zum Jahr 2025 bundesweit mindestens 178.000 Beschäftigte und bis 2030 rund 215.000 Arbeitsplätze in der mittelständisch geprägten Zuliefererbranche wegfallen, die unter den aktuellen politischen Vorgaben nicht neu geschaffen werden können. Auch unter Berücksichtigung der Renteneintritte in Höhe von etwa 86.000 verbleibe ein großes Arbeitsplatzdefizit. „Keiner weiß bisher, wie diese Lücke gefüllt werden soll. Wir fordern die Politik dringend auf, angesichts der auch im Saarland bedrohten Arbeitsplätze diese Diskussion schnell und offensiv zu führen“, fordert Gehl. In Deutschland hängen derzeit rund 613.000 Arbeitsplätze am Bau von Autos mit Benzin- und Dieselantrieb ab. In diesem Zusammenhang fordert autoregion e.V. auch die saarländische Landespolitik auf, den Bau von Recyclinganlagen für gebrauchte und defekte Fahrzeug-Elektrobatterien energisch voranzutreiben. „Mit Blick auf die Ansiedlung des Batterieherstellers SVOLT könnte die Saar-

Automotive-Branche hier frühzeitig ein neues Standbein entwickeln“, so Gehl.

„Wir bekennen uns als autoregion natürlich zum technologischen Fortschritt und zum Umweltschutz“, die Verbrennerdiskussion wird aber in der Öffentlichkeit einseitig geführt, weil sie sich auf die Verbrennung fossiler Brennstoffe fixiert. „Nicht der Verbrennungsmotor ist das Problem, sondern der fossile Brennstoff“, so Gehl. „Wir fordern als autoregion schon lange sowohl den Einsatz von Wasserstoffantrieben als auch so genannter E-Fuels in den Verbrennungsmotoren. Hier bremst das Bundesumweltministerium eindeutig die Entwicklung.“ Im Übrigen seien die aktuell gebauten Verbrennungsmotoren bezüglich ihrer Emissionen „saubere Antriebe“.

 
„Vergessen wird auch in der aufgeheizten Umweltdiskussion, dass die Automobilhersteller mit den herkömmlichen Antrieben erst einmal das Geld verdienen müssen für die Transformation der Antriebe“, so Gehl. „Wir plädieren für Technologieoffenheit in der Antriebs-Transformationsdiskussion. Eine einseitige Fixierung nur auf Elektro-Fahrzeugantriebe halten wir nicht für zielführend“, so Gehl.

Dass der Verbrenner global betrachtet noch lange nicht tot ist, beweist die Entscheidung von Daimler, mit dem chinesischen Partner und Großaktionär Geely Auto, Benzinmotoren in großem Stil in China herzustellen.

 

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Pressemeldung 07/21                                       Saarbrücken, 20.04.2021

 

 

Autoregion: Aufbau einer Recycling-Anlage für Auto-Antriebsbatterien vorantreiben!

Nach E-Auto Boom steckt Recycling in den Kinderschuhen!

 

Saarbrücken. „Der Aufbau von Recyclingkapazitäten für ausrangierte Antriebsbatterien für Elektrofahrzeuge kommt in Deutschland viel zu schleppend voran. Wir müssen beim Aufbau von Entsorgungs- und Recyclinganlagen jetzt und nicht erst in fünf oder zehn Jahren richtig Gas geben. Die Großregion kann und muss dabei eine Pionierrolle einnehmen“, fordert Armin Gehl, Geschäftsführer des Verbandes autoregion e.V. in Saarbrücken.

Die ersten Anfänge in Deutschland sind gemacht, reichen aber bei weitem nicht aus. Es zeigen sich bereits jetzt Engpässe bei den wenigen Entsorgern und Wiederaufbereitern, die mit Akkuschrott und Batterien aus Rückrufen geradezu überschwemmt werden. Im laufenden Jahr rechnen die beiden größten Entsorger in Deutschland bereits mit einem Aufkommen von über 5000 Tonnen Akkus aus Elektrofahrzeugen, so Gehl. „Die steigende Nachfrage nach Elektrofahrzeugen lässt auch die Zahl defekter Batterien ansteigen, die ausgetauscht werden müssen, zudem fällt immer Akkuschrott aus der laufenden Produktion wie auch durch das Austauschen der bestehenden Fahrzeuge an“, so Gehl. Darauf ist der Entsorgungs- und Recyclingmarkt noch gar nicht vorbereitet. Auch politisch wird dieses Thema nur unter der Decke behandelt!

„Autoregion fordert die Strukturpolitiker im ,Autoland Saar‘ auf, sich dieses Problems anzunehmen und im Saarland auf eine Recycling-Anlage für ausrangierte Fahrzeugbatterien hinzuarbeiten, nicht morgen, nicht übermorgen, sondern jetzt“, so Gehl. Gerade vor dem Hintergrund der geplanten Ansiedlung des chinesischen Autoantriebs-Batterieherstellers SVolt in Überherrn macht ein saarländisches Engagement in diesem zukunftsträchtigen Sektor ebenfalls Sinn. Auch die von der EU-Kommission vorgelegten Recyclingziele für Batterien setzen klare Ziele, so dass hier klare Planungsvorgaben herrschen. Nach wie vor kommen die Batterien bisher fast ausschließlich von asiatischen Herstellern, von denen jeder sein eigenes Süppchen kocht. Der Aufbau von Batterieproduktionskapazitäten in Deutschland nimmt zu, wie die Gigafactory von Tesla in Grünheide (wo neben den E-Fahrzeugen auch Batterien produziert werden) oder das Projekt des chinesischen Herstellers CATL in Erfurt, SVolt in Überherrn oder Stellantis in Kaiserslautern oder auch die fünf geplanten Gigafactorys von VW. „Die Saarländer können auch von Erfahrungen von vorhandenen Recycling-Konzepten aus Baden-Württemberg“ profitieren“. Auch wir haben zur Forschung das ZEMA wie auch Fraunhofer in der Region, um dieses Thema wissenschaftlich zu betreuen, meint Gehl. Das Saarland hat auch in der Großregion eine ausgezeichnete Lage, den europäischen Entsorgungsmarkt im Bereich des Batterierecyclings aufzubauen.

Mit Blick auf die sinnvolle wirtschaftliche Verwertung und Wiederverwertung von Alt-Antriebsbatterien für „Second-Life-Einsätze“ hält Gehl eine weitgehende Standardisierung der Antriebsbatterien für nötig. Das ist die Voraussetzung für die Anlagenbetreiber, diese Prozesse wirtschaftlich zu gestalten. „Hier bietet sich für das Saarland eine Riesenchance, ein nachhaltiges Dienstleistungssegment im Rahmen der Umstrukturierung des Automotive-Sektors aufzubauen“, fordert Gehl.

 

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Pressemeldung 06/21                                       Saarbrücken, 11.02.2021

 

Wasserstoff - vielfältige Chancen für die Logistikbranche

IHK für Rheinhessen, IHK Saarland und autoregion e.V. starten gemeinsame Initiative

 

Mit einem als Videokonferenz organisierten Stakeholder-Dialog eröffneten die Industrie- und Handelskammer für Rheinhessen, die IHK Saarland sowie der überregionale, sowohl in Deutschland als auch in Frankreich und Luxemburg tätige Automobilverband autoregion e.V. ihre gemeinsame, dem Thema Wasserstoff als Energieträger für die Logistikbranche gewidmete Initiative.

 

In seiner Begrüßung formulierte Günter Jertz, Hauptgeschäftsführer der IHK für Rheinhessen die Hintergründe der Initiative: "Wir haben uns gemeinsam zum Ziel gesetzt, die Chancen und Möglichkeiten der Nutzung von Wasserstoff als Energieträger der Zukunft insbesondere für die Logistikbranche in ihrer praktischen Anwendung in den Fokus zu nehmen und die vielfältigen, damit verbundenen Chancen zu verdeutlichen." Dr. Carsten Meier, Geschäftsführer Wirtschaftspolitik und Unternehmensförderung der IHK Saarland verwies auf die bereits bestehenden privaten und politischen Initiativen und hob dabei die Stellung des Saarlandes bei der Entwicklung von Wasserstoff als Energieträger hervor, welches sich offiziell als HyExpert-Wasserstoffmodellregion bezeichnen darf.

Den Auftakt der Veranstaltung gestaltete Frau Prof. Dr. Birgit Scheppat, die an der RheinMain Universität in den Bereichen Wasserstoff und Brennstoffzellentechnologie forscht, mit einem wissenschaftlichen Impulsvortrag zu dem Thema: " Erste Schritte in eine emissionsfreie Logistikbranche".

In der anschließenden Fragerunde mit Fachexperten kamen Jonas Aichinger, Leiter Innovationsmanagement bei den Stadtwerken Mainz, der Geschäftsführer der Mainzer Verkehrsgesellschaft Jochen Erlhof und Benjamin Jödeke von H2Mobility, der Gesellschaft, die sich den Aufbau einer flächendeckenden Wasserstoffinfrastruktur in Deutschland zum Ziel gesetzt hat, zu Wort. Diskutiert wurden Fragen der Produktion und Verfügbarkeit von Wasserstoff, Einsatzmöglichkeiten von Wasserstoff-betriebenen Fahrzeugen im ÖPNV, Perspektiven des betrieblichen Einsatzes von Brennstoffzellen-LKW`s in der Logistikbranche sowie Probleme bei der Schaffung der erforderlichen Infrastruktur, insbesondere eines hinreichenden Tankstellennetzes.

Bei den Teilnehmern bestand Einigkeit, dass die Wasserstofftechnologie neben dem Energieträger Strom ein wesentliches Element auf dem Weg in eine emissionsfreie Zukunft des Verkehrs darstellen muss und daher dringend weiter gefördert und erforscht werden muss. Insbesondere der für die Logistikbranche wichtige Fernverkehr würde von Wasserstoff- oder Brennstoffzellenantrieben in besonderem Maß profitieren, da batterie-elektrische Antriebsarten angesichts langer Ladezeiten und des hohen Batteriegewichts einem wirtschaftlichen Betrieb von Schwer-LKWs im Weg stehen.

Probleme bestünden nach wie vor bei der Verfügbarkeit entsprechender LKW`s und Busse mit Wasserstoff- oder Brennstoffzellenantrieben sowie der Bereitstellung der erforderlichen Infrastruktur. 

In der abschließenden Zusammenfassung kündigte Dr. Rudolf Müller, Repräsentant des autoregion e.V. in Rheinland-Pfalz stellvertretend für Armin Gehl, Geschäftsführer des autoregion e.V. an, dass man den begonnenen Stakeholder-Dialog fortsetzen werde. In der nächsten Veranstaltung werde man das Gespräch mit Wasserstoff-bzw. Brennstoffzellen-Fahrzeug-Herstellern suchen und sich mit Fragen der finanziellen staatlichen Förderung auseinandersetzen. Man werde weiter an einem starken Netzwerk von Unternehmen, Kommunen, Verbänden und Forschungseinrichtungen arbeiten. Nur ein solcher Verbund gewährleiste, dass der Energieträger Wasserstoff zu einer technologischen Brücke in eine wirtschaftlich erfolgreiche und energetisch nachhaltige Zukunft werden könne.

 

Rückfragen unter:

Armin Gehl, Geschäftsführer autoregion e.V.
Franz-Josef-Röder-Straße 9
66119 Saarbrücken

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Pressemeldung 05/21                              Saarbrücken, 19. März 2021

 

Autoregion: Euro 7-Norm bedroht Arbeitsplätze in der Großregion

Armin Gehl: Nicht der Verbrenner ist das Problem, sondern der fossile Kraftstoff – „E-Fuels vorantreiben“

 

Saarbrücken. „Wir fordern die deutsche Politik massiv auf, gegen die geplante Euro 7-Norm der EU zu intervenieren. Sie bedeutet ab 2026 das endgültige Aus für den Verbrennungsmotor in Europa. Damit stehen bundesweit Hunderttausende Arbeitsplätze auf dem Spiel und viele Tausend auch in der Großregion.“ Das befürchtet Armin Gehl, Geschäftsführer des Verbandes autoregion, der die industriellen Interessen der Fahrzeugzulieferer in der Großregion vertritt. „Das Problem ist nicht der Verbrennungsmotor, sondern der fossile Kraftstoff. Die Diskussion wird bewusst plakativ zu einseitig geführt“.

Daher muss der Einsatz so genannter E-Fuels schnellstmöglich vorangetrieben werden. Dabei handelt es sich um synthetische Kraftstoffe, die mittels Strom aus Wasser und Kohlenstoffdioxid (CO2) hergestellt werden und in allen Verbrennungsmotoren umweltfreundlich eingesetzt werden können. Damit kann der drohende Kahlschlag bei den Zulieferer-Arbeitsplätzen gestoppt werden. Auch der jüngste Alarmruf zur geplanten Euro 7-Norm von ZF-Chef Wolf-Henning Scheider über den drohenden Arbeitsplatzverlust im Konzern und im Automatik-Getriebe-Werk an der Saar sollte die Politik endlich alarmieren. „Wir erwarten von der saarländischen und rheinland-pfälzischen Landesregierung die Mobilisierung all ihrer Kräfte, um in dieser Phase der größten Transformation unserer Schlüsselbranche massive Arbeitsplatzverluste zu verhindern“, sagte Gehl. Selbstverständlich bekennen wir uns auch als autoregion klar zu den Umweltschutzzielen: „Aber sie müssen auch physikalisch umgesetzt werden können. Wir sind langsam an der Grenze des Machbaren angelangt“. Die Automobilzulieferer in der Großregion hängen stark am Verbrennungsmotor. Falls die EU-Ziele so wie geplant umgesetzt werden, droht der Großregion eine riesige Strukturkrise mit all ihren gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Verwerfungen.

Gehl forderte eine realistische Diskussion über die die Fahrzeugantriebe der Zukunft: „Man kann auch nicht 2030 oder 2035 einfach mal so 40 Millionen Fahrzeuge im Bestand mit Verbrennungsmotor stilllegen, das wäre eine gigantische Enteignung.“ Im Übrigen gibt es Regionen auf dem Globus, wo weiterhin der klassische Verbrennungsmotor noch auf unabsehbare Zeit aus Kostengründen und wegen fehlender Infrastruktur für die Mobilität der Menschen unverzichtbar ist.

Auch die Präsidentin des VDA, Hildegard Müller, warnt vor einem Kahlschlag in der Automobilbranche durch die Einführung von Euro 7 auf der jetzt vorliegenden Basis.

Die EU würde so allerbeste Motorentechnik aussortieren ohne eine Alternative für die Menschen aufzuzeigen. Politische Pläne müssen schon realisierbar sein – solche auf Euro 7 – Basis geforderten Lösungen sind es nicht!

 

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Pressemeldung 04/21                              Saarbrücken, 17. März 2021

 

 

Autoregion: Landkreis Saarlouis bestätigt mit Wasserstoff-Projekt unsere Strategie

 

Saarbrücken/Saarlouis. „Die Wasserstoff-Initiative des Landkreises Saarlouis ist eine Bestätigung unseres Kurses zur Entwicklung neuer Träger für Fahrzeugantriebe in der Großregion. Das zeigt: Wir sind mit unserer Strategie seit rund vier Jahren auf dem richtigen Weg.“ Das erklärte autoregion-Geschäftsführer Armin Gehl nach der Vorstellung des Projektes „Zukunftscampus Wasserstoff“ durch Patrik Lauer, Landrat des Kreises Saarlouis.

„Wir haben im Saarland das Thema Wasserstoff als einen zukunftsversprechenden Fahrzeugantrieb vor vier Jahren ins Rollen gebracht. Mittlerweile hat die Diskussion für die Chancen dieser Antriebsform auch bundesweit deutlich an Fahrt gewonnen. Und das Saarland spielt heute bei dieser Technologie und ihren Möglichkeiten vorne mit, wir werden als ernsthafte Stimme wahrgenommen“, so Gehl weiter. Auch hat autoregion seinen Anteil daran, dass man in Kürze an der ersten Wasserstofftankstelle in Saarbrücken-Gersweiler ein Fahrzeug betanken kann.

Die Diskussion über die Antriebsformen für die Zukunftsmobilität muss ergebnisoffen geführt werden und darf sich nicht ausschließlich auf die batteriegetriebenen Antriebe fokussieren. Gehl unterstrich dabei, dass das Projekt des Landkreises von Anfang an auf breiter Basis steht. Das sind neben dem Landkreis die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Untere Saar, die IHK Saarland, der Verband autoregion und die Transformations-Werkstatt der IG Metall. Das gesamte Projekt versteht sich nicht als Konkurrenz zu den bestehenden Initiativen im Land, sondern als Ergänzung, so Gehl. Angesichts der starken Präsenz des Automotive-Sektors mit rund 21.000 Arbeitsplätzen sei der Landkreis der richtige Impulsgeber für eine solches Projekt. „Wir müssen in der Großregion aktiv den Weg zur Transformation befeuern“, so Armin Gehl.

 

 

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Pressemeldung 03/21                                       Saarbrücken, 1.3.2021

 

Hohe Arbeitsplatzverluste in der Großregion aufgrund geplanter Abgasnorm Euro 7

 

Saarbrücken. Der Automobilverband autoregion e.V. befürchtet einen dramatischen Arbeitsplatzverlust in der deutschen Automobilindustrie und bei ihren Zulieferern, falls die geplante Euro-7-Abgasnorm eintritt. „Das bedeutet nichts anderes als das Verbot von Benzin- und Diesel-Fahrzeugen ab 2025 und damit das ,Aus‘ vieler Arbeitsplätze auch im Saarland sowie in der Großregion und damit eine steigende Arbeitslosigkeit“, so Armin Gehl, Geschäftsführer der grenzüberschreitend arbeitenden autoregion. Autoregion teile damit die jüngste Einschätzung des BMW-Betriebsratsvorsitzenden Manfred Schoch, der vor „einer Arbeitslosigkeit, wie wir sie noch nie erlebt haben“ gewarnt hatte, wenn die Politiker hier den Hebel umlegten.

Noch stünden die Einzelheiten der Euronorm 7 zwar nicht fest, aber angesichts der in Brüssel bekannt gewordenen Ankündigungen „müssen wir mit dem Schlimmsten rechnen“, so Gehl. Es ist völlig unverständlich, dass die handelnden Polit-Akteure offensichtlich die Folgen der Euro-Norm 7 für Wohlstand und individuelle Mobilität völlig ausblenden. „Hier wird eindimensional gedacht und mit dem deutschen Wohlstand, der von den Arbeitnehmern in der Produktion erwirtschaftet wurde, gepokert“, so Gehl. In der Großregion sind noch gut 200.000 Arbeitsplätze von der Automobilindustrie abhängig, bundesweit direkt und indirekt etwa eine Millionen Arbeitsplätze.

Aus Brüssel höre man nur „Verbieten“ anstatt konstruktiver Vorschläge zur Bewältigung der Umstellungsphase der Branche angesichts der Herausforderungen der Klimaentwicklung. „Die Brüsseler Pläne sind schlicht unrealistisch und gehen an der Lebenswirklichkeit von zig Millionen Menschen vorbei“, kritisiert Gehl. Schließlich kann sich nicht jeder binnen weniger Jahre ein neues Elektrofahrzeug finanziell leisten, die Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren werden noch lange im Bestand fahren und hier müsse den Besitzern auch Besitzstandswahrung zugesichert werden. „Alles andere wäre kalte Enteignung auf dem Altar der Gegner der bisher dominierenden Antriebsformen“, so Gehl. Die Brüsseler Vorgaben seien zudem auch physikalisch gar nicht erreichbar, so die einhellige Meinung von Branchenexperten.

Autoregion plädiert für eine ergebnisoffene Diskussion über künftige Antriebsformen und ist gegen einseitige Fokussierung auf E-Antriebe. „Diese Erkenntnis ist wohl mittlerweile auch bei der Bundesregierung angekommen.“, so Gehl. „Wo bleibt das Bekenntnis, die Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren etwa mit per Solarstrom hergestellten synthetischen Kraftstoffen zu betreiben?“, fragt Gehl. Die EU setze falsche Anreize, weil sie E-Fuels ausnehme und per Elektrobatterie angetriebene Fahrzeuge privilegiert behandele. Kritisch sieht Gehl auch die hohe staatliche Förderung von E-Fahrzeugen. „Der Kunde, also der Markt, wird und muss entscheiden, wohin die Reise geht“, so Armin Gehl.

Pressemeldung 02/21                                       Saarbrücken, 11.02.2021

 

Autoregion fordert mehr Mut für   Technologieoffenheit: Ohne synthetische Kraftstoffe keine klimaneutrale Mobilität

 

Saarbrücken. „Ohne Innovationen können wir keine Klimaneutralität im Verkehrssektor erreichen. Deshalb fordern wir in der Diskussion über künftige Kraftstoffe mehr Mut zur völligen Technologieoffenheit und keine einseitige Fokussierung auf batteriegetriebene Fahrzeuge.“ Das stellt Armin Gehl, Geschäftsführer des Automobilverbandes autoregion e.V. fest. „Auch ein mit erneuerbaren Kraftstoffen angetriebener Verbrennungsmotor ist eine klimafreundliche Technik“, so Gehl. Aus diesem Grund sind klimaneutrale, synthetische Kraftstoffe – so genannte E-Fuels – ein entscheidendes strategisches Element zur Erreichung der Pariser Klimaziele vom Dezember 2015. „Ja zur Elektromobilität, aber auch uneingeschränktes Ja für ein Vorantreiben der Einsatzmöglichkeiten von nachhaltig erzeugten Kraftstoffen, Wasserstoff oder fortschrittliche Synthetische Kraftstoffe zum Ersatz fossiler Kraftstoffe“, so die Position des autoregion e.V.

Dazu gehört auch die Verbesserung des Kolbenmotors und somit die weitere Senkung von Abgaswerten. Autoregion steht hier hinter dem automobilen Spitzenverband VDA: „Nicht die Verbrennung ist das Problem, sondern der Kraftstoff und seine Herkunft. Deshalb benötigen wir auch E-Fuels.“ Für den künftigen Verkehr seien daher sowohl E-Mobilität als auch E-Fuels unabdingbar, so Gehl.  Ohne erneuerbare Kraftstoffe sind die Klimaziele für den Verkehr nicht erreichbar, denn die bestehende Fahrzeugflotte wird noch lange Zeit vom Verbrennungsmotor geprägt und diese Flotte muss auch ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten. „Daher müssen die Einsatzmöglichkeiten und die technischen Voraussetzungen für wasserstoffbasierte E-Fuels in der Bestandsflotte vorangetrieben werden“, so der autoregion e.V.

Ein ermutigendes Zeichen für ein Umdenken ist das Engagement von Porsche, das im südamerikanischen Chile ein Pilotprojekt zur Herstellung von E-Fuels mit „grünem Strom“ aus Windkraft vorantreibt und diesen Kraftstoff in der Flotte erprobt. Auch Bosch, der weltgrößte Automobilzulieferer, verwies jüngst in seiner Jahresbilanz für 2020 darauf, dass auch Diesel und Benzinmotoren mit synthetischen Kraftstoffen ebenso CO2-neutral unterwegs sein könnten wie Elektroautos, die mit regenerativem Strom angetrieben werden.

Noch ist aber die Effizienz von E-Fuels bei weitem nicht zufriedenstellend, was etwa durch zusätzlich erzeugten regenerativen Strom und dessen Speicherung verbessert werden kann. Zudem muss der synthetische Kraftstoff preislich in einer Dimension liegen, die auch vom Autofahrer akzeptiert wird, so Gehl. Während aktuell die Erzeugung eines Liters synthetischen Kraftstoffs etwa 4,50 Euro kostet, sieht das Wuppertaler Institut für Klima, Umwelt, Energie für 2030 einen möglichen Preis von rund 2,30 Euro inkl., Steuern als möglich an. „Entscheidend für den Durchbruch ist also auch die künftige Besteuerung solcher Kraftstoffe durch den Staat“, so Gehl.

 

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Pressemeldung 01/21                                        Saarbrücken, 14.01.2021

 

2021 wird Boom-Jahr für die Automobilindustrie

 

Saarbrücken. „Die Lage ist besser als die Stimmung. Wir erwarten 2021 ein gutes bis sehr gutes Autojahr. Davon wird auch die saarländische Automotive-Branche profitieren. Ein Unsicherheitsfaktor ist allerdings die weitere Entwicklung der Pandemie.“  Das stellt Armin Gehl, Geschäftsführer des Branchenverbandes Auto Region e.V., zum Jahresbeginn 2021 in seiner Prognose fest.

Eine Kurzumfrage unter saarländischen Zulieferern zeigt hoffnungsvolle Signale für die weitere Entwicklung in der deutschen Schlüsselbranche Nummer eins mit über 800.000 Beschäftigten. So berichtet ein saarländischer Hersteller von Dieselkomponenten für das erste Quartal von einem guten Auftragseingang für Nutzfahrzeuge und Großmaschinen. Verhalten seien die Abrufe für Diesel-Pkw, nicht zuletzt vor dem Hintergrund auch aktuell wieder geschlossener Autohandelshäuser. Von „positiven Abrufen“ spricht ein saarländischer Hersteller von Motorblöcken und ein Hersteller von Abgastechnik, hier ist man zum Jahresbeginn recht zuversichtlich, stellt Gehl fest. Positive Signale kommen auch von saarländischen Zulieferern aus dem Maschinen- und Anlagenbau, die für Autohersteller arbeiteten.

Besonders starke Impulse werden 2021 vom chinesischen Markt kommen, wovon deutsche Premiumhersteller mit ihren Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor stark profitieren werden. Das schlägt auch positiv auf viele für das Premiumsegment arbeitende Zulieferer in der Großregion durch, so Gehl. Für China würden für 2021 etwa 30 Millionen Neuzulassungen vorhergesagt, davon seien rund 90 Prozent Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor.

Der Zulassungserfolg der Elektrofahrzeuge am deutschen Markt in 2020 bedeute aber keineswegs das bevorstehende „Aus“ für die Verbrenner, so Gehl. Der Verbrenner hat weiterhin auf mittlere Sicht noch eine entscheidende Rolle als Antriebsform! Die Zuliefererindustrie in der Region, bislang sehr stark auf Verbrennerkomponenten fixiert, sei aber längst in der Elektromobilität mit Komponenten unterwegs. „Hier läuft ein Prozess des technischen Wandels, für den unsere Zulieferer größtenteils gut aufgestellt sind“, so Gehl. Vielfach habe sich auch Investitionsbedarf aufgestaut, der abgearbeitet werden müsse. Andererseits dürfte es aber auch hier und da zu Anpassungen in der Unternehmenslandschaft kommen. Der saarländische Automotive-Sektor ist mit über 40.000 Arbeitsplätzen der größte Industriezweig im Land.

 Die von der Bundesregierung als Zielmarke ausgegebene eine Millionen Elektrofahrzeuge per Ende 2021 hält Gehl für absolut unrealistisch, derzeit seien es rund 250.000. Dringend müsse in die Ladeinfrastruktur investiert werden, sonst „stauen sich eines Tages die Autos an den Stromzapfstellen und dann haben wir ein echtes Problem.“ Und zur Zukunft der Entsorgungssituation für verbrauchte Batterien der E-Autos herrsche nach wie vor große Funkstille. 

„Wir setzen auf die Innovationskraft und Flexibilität unserer Zulieferer, die sich dem angelaufenem technologischen Wandel stellen“, so Gehl. Aus ordnungspolitischen Gründen halte autoregion die hohe staatliche Förderung für Elektrofahrzeuge für bedenklich: „Sie verzerrt den Markt.“ Alternative Antriebsformen wie die Brennstoffzelle, der Einsatz von synthetischen Kraftstoffen für Verbrennerfahrzeuge müssen vorangetrieben werden, so der autoregion-Chef. „Wir können nicht nur auf eine einzige Antriebsform, eben die Batterieelektrik, für die Zukunft setzen.“ Im Übrigen habe die private Mobilität mit Pkws eine weiterhin große Zukunft: „Denn die Menschen, egal auf welchem Kontinent, wollen individuell reisen und mobil sein. Und da ist das Auto noch lange nicht zu schlagen.“

 

 

 

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Pressemeldung 12/20                                       Saarbrücken, 18.12.2020

 

E-Fuels sind die Rettung der Umwelt und der Automobilzulieferindustrie in der Großregion!

 

Saarbrücken. „Wir brauchen dringend den breiten Einsatz von strombasierten Kraftstoffen, also so genannter eFuels, für den automobilen Individualverkehr. Daher fordern wir das SPD-geführte Bundesumweltministerium auf, seine Blockadehaltung zum großflächigen Einsatz synthetischer Kraftstoffe auf Basis von Strom aufzugeben und die eFuels mit in die Berechnung der Emissionsstruktur umgehend aufzunehmen.“ Das könnte nämlich entscheidend dazu beitragen, dass die Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren weiter mittelfristig umweltfreundlich genutzt werden können, sagte Armin Gehl, Geschäftsführer des Verbandes autoregion e.V. Er kritisierte die uneinheitliche Position zu eFuels in der Bundesregierung: Das Umweltministerium behindere sie, während das Verkehrsministerium (CSU geführt) synthetische Kraftstoffe auch im Personenverkehr befürworte. „Hier muss die Bundesregierung mit einer klar vernehmlichen Stimme sprechen.“ Die saarländische Landesregierung müsse im Interesse der Zukunft „unserer Automotive-Arbeitsplätze Druck in Berlin für den Einbezug der eFuels machen“, so Gehl.

 

Damit würden auch Druck von der noch zu rund 80 Prozent vom Verbrennungsmotor abhängigen saarländischen Zulieferindustrie genommen und Arbeitsplätze gesichert werden. „Wir brauchen keine Disruption, sondern Evolution“, so Gehl. Die von der EU jüngst beschlossene Verschärfung der Emissionsvorgaben ist „der Tod auf Raten für die deutsche Zuliefererindustrie.“ Es könne nicht sein dass sehenden Auges eine Branche an die Wand gefahren würde, die technologisch zur Weltspitze gehört – mit allen negativen Folgen für Arbeitsplätze und soziale Konflikte: „Davon wird dann auch das Saarland betroffen sein, das schöne Schlagwort vom „Autoland Saar“ wird dann endgültig Geschichte sein. In diesem Sektor verloren gehende Arbeitsplätze werden nicht mehr neu entstehen“, so Gehl.

Der weltgrößte Fahrzeuglieferer Bosch rechne vor, dass 100 Prozent aller Verbrennungsmotoren in Zukunft auf Basis CO2-neutraler Kraftstoffe betrieben werden können. Damit könnten laut Bosch 1,3 Milliarden Fahrzeuge im Bestand mit erneuerbaren Kraftstoffen betankt werden und so die Erreichung von Klimazielen unterstützen“, so Gehl. Bosch selbst betreibe heute schon einen Teil seiner Dienstwagenflotte mit umweltneutralem regenerativem Diesel. „Mehrere Wege führen zu CO2-freier Mobilität, Elektrisches Fahren mit grünem Strom, Brennstoffzellen mit grünem Wasserstoff und eben Verbrenner mit eFuels“, so Armin Gehl. Die einseitige Fokussierung auf den batteriegetriebenen Elektroantrieb ist ein Irrweg, unterstreicht Gehl. Auch der VDA- Verband der Deutschen Automobilindustrie, verweist sowohl auf Wasserstoff als auch auf eFuels als wichtige Bausteine für einen klimaneutralen Verkehr!

 

 

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Pressemeldung 11/20                                        Saarbrücken, 17.11.2020

 

Autoregion-Chef Armin Gehl: Automotive-Standort Saar behauptet sich international – „Ein großer Tag für das Saarland“

Saarbrücken. „Die Ansiedlung des chinesischen Batterieherstellers SVOLT im Saarland wird künftig auch auf die gesamte Großregion ausstrahlen, die davon profitieren wird. Unser grenzüberschreitend arbeitender Automobil-Verband sieht mit dieser gelungenen Ansiedlung auch jene widerlegt, die das ,Autoland Saar‘ schon frühzeitig abschreiben wollten. Damit hat sich unser Saarland als Standort bravourös im harten Ansiedlungsgeschäft behauptet. Das ist ein großer Tag für das Saarland und seine Industrie und wir gratulieren dem Wirtschaftsministerium unter Anke Rehlinger für die geleistete Arbeit“ Das erklärte gestern Armin Gehl, Geschäftsführer von autoregion e.V. dem Verband der Zulieferindustrie in der Großregion.

Diese geplante Batterie-Giga-Factory, ein Spinn-off des chinesischen Automobilherstellers Great Wall, stärke die Rolle des Saarlandes in der angelaufenen Umbruchphase der Mobilität der Zukunft und werde hochqualifiziertes Personal wie IT-Experten und Chemiker ins Saarland ziehen, so Gehl.

Gehl unterstreicht die Strategie von autoregion, die Zukunft über die automobilen Antriebsformen technologieoffen zu führen. Dazu gehörten die von autoregion mit vorangetriebene Option für Wasserstoffantriebe und auch weiterhin die Beschäftigung mit optimierten Verbrennungsmotoren wie dem Diesel, wo das Saarland ebenfalls eine starke technologische Stellung habe.

 

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Armin Gehl, Geschäftsführung

Telefon: 0681 – 95 20 596

Fax: 0681 – 94 888 61

E-Mail: a.gehl@autoregion.eu

Internet: www.autoregion.eu

 

Pressemeldung 11/20                                        Saarbrücken, 2.11.2020

 

Autoregion:  Milliardenprogramm der Bundesregierung für Autozulieferer ist strukturpolitisch wichtiger Schritt für das Saarland und die Großregion

 

Saarbrücken. „Die Bundesregierung macht mit der geplanten Unterstützung der Automobilzulieferer in der Corona-Pandemie strukturpolitisch einen wichtigen und richtigen Schritt.“ Das erklärte Armin Gehl, Geschäftsführer des grenzüberschreitenden in der Großregion arbeitenden Automobilverbandes  autoregion e.V. „Da die meisten Zulieferer  im Saarland und in der Großregion Komponenten für Verbrennungsmotoren liefern, ist die geplante staatliche Unterstützung des Umstrukturierungsprozesses hin zu anderen Antriebsformen ein wichtiger Beitrag zur Standort- und Arbeitsplatzsicherung in der Großregion“.

Besonders begrüße autoregion, dass das von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier vorgelegte Programm im Volumen von zwei Milliarden Euro bereits zum Jahresbeginn 2021 starten soll. Die Pandemie habe auch zu einem Rückgang des Fahrzeugabsatzes geführt, wodurch sich der Kostendruck auf die Fahrzeughersteller und ihre Zulieferer zusätzlich erhöhe. 

Mit dem Programm für den Strukturwandel in der deutschen Automobilindustrie sollen die Transformation beschleunigt, die Innovationskraft der Branche gestärkt und die Nutzung von Daten vorangebracht werden. „Wir wollen im Saarland, in der Großregion auch künftig eine starke Fahrzeugbranche mit ihren hoch qualifizierten Arbeitskräften als wichtigen Eckpfeiler unserer Industriestruktur sicherstellen. „Die Diskussion um künftige Antriebsformen darf sich nicht einseitig auf den Elektroantrieb konzentrieren, sondern muss ergebnisoffen geführt werden, also auch Wasserstoffantrieb und die weitere Rolle umweltfreundlicher Verbrennungsmotoren wie den Diesel beinhalten“, so Armin Gehl. Bei dem von der Bundesregierung angedachten „Innovationscluster“ hat sich auch in der Vorplanung die seit fünf Jahren bestehende autoregion mit eingebracht, und wird auch in diesem Netzwerk aktiv mitarbeiten.

 

 

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Pressemeldung 09/20                                      Saarbrücken, 28.09.2020

 

Autoregion:  Falsches Signal aus Berlin bremst Zukunftsmobilität aus.

 

Saarbrücken. Die Ausbremsung der synthetischen Kraftstoffe („eFuels“) als künftige Antriebsquelle für Verbrennungsmotoren durch die Bundesregierung ist ein falsches Signal. „Die vom SPD-geführten Bundesumweltministerium verfolgte Linie ist sowohl industrie- als auch umweltpolitisch nicht nachvollziehbar und verstößt zudem eindeutig gegen die immer wieder beschworene Technologieoffenheit bei der Diskussion um künftige Fahrzeugantriebe“, so Armin Gehl, Geschäftsführer des grenzüberschreitenden Automobilnetzwerks autoregion e.V. zu jüngsten Medienmeldungen. „Neben Elektromobilität, dem Einsatz von Wasserstoff in Brennstoffzellen ist der Einsatz von ausschließlich mit erneuerbaren Energien hergestellten eFuels eine Technologie, die den Verbrennungsmotoren für die Erreichung der Klimaziele eine Chance gibt“, so Gehl. Man will dem Verbrennungsmotor keine Chance geben, um die politisch gewollte Wende zum Elektroauto nicht zu gefährden, dabei wird aber nicht über die Herstellung und das Recycling der Akkus gesprochen“ so Gehl.

Erstaunt zeigte sich autoregion zu Medieninfos, dass ein Bund-Länder-Arbeitskreis bis auf eine einzige Gegenstimme, nämlich vom grünen Umweltminister Winfried Hermann aus Baden-Württemberg, der Absage des Bundesumweltministeriums an die eFuels einhellig gefolgt sei. „Das ist für autoregion unverständlich. Denn gerade unsere Zuliefererindustrie und viele Tausend Arbeitsplätze in der Großregion hängen am Verbrennungsmotor und seinem Schicksal.

 

Insofern hätte ich mir gewünscht, dass das Land dieser Innovation eine Chance einräumt“, so Gehl. Er verweist auf eine Studie der Deutschen Energieagentur (dena) und der Ludwig-Bölkow-Systemtechnik im Auftrag des Verbandes der Deutschen Automobilindustrie (VDA): Demnach werde der Endenergiebedarf aller Verkehrsträger der EU im Jahr 2050 zu mehr als 70 Prozent von eFuels gedeckt.

 

Pressemeldung 09/20                                      Saarbrücken, 23.09.2020

 

Autoregion verstärkt Kompetenz

Dr. Carsten Meier und Claudia Nussbauer neu im Vorstand – autoregion eröffnet 2021 Büro in Mainz

 

Saarbrücken. Die Mitgliederversammlung des Verbands autoregion e.V. hat gestern (22. September) einstimmig IHK-Geschäftsführer Dr. Carsten Meier und Claudia Nussbauer, Abteilungsleiterin Energie-, Industrie- und Dienstleistungspolitik im Ministerium für Wirtschaft, Energie und Verkehr des Saarlandes, neu in den Vorstand gewählt. Mit diesem Schritt will der Verein die von Beginn an enge Kooperation mit der Kammer und dem saarländischen Wirtschaftsministerium personell wie fachlich weiter ausbauen und dadurch zahlreiche Mehrwerte für die Unternehmen der Branche schaffen.

„Damit verstärkt autoregion seine Kompetenz im Vorstand und kann sein Leistungsspektrum weiter verbreitern. Davon wird die Automotive-Industrie in der Großregion, die von einem erheblichen Strukturwandel betroffen ist, deutlich profitieren. Denn die Unternehmen brauchen jetzt ein breites Netzwerk an Unterstützung auf allen Ebenen. Dafür sind die Kammer und das Wirtschaftsministerium mit ihren guten Kontakten nach Brüssel und Berlin ideale Partner“, so autoregion-Geschäftsführer Armin Gehl.

Nach dem turnusmäßigen Ausscheiden der französischen Generalkonsulin Catherine Robinet aus dem Leitungsgremium wird ihr Nachfolger, Sébastien Girard, ihren Platz einnehmen. Gehl gab zugleich die Eröffnung eines autoregion-Büros in Mainz zum Jahresbeginn 2021 bekannt. Es wird von Dr. Rolf Müller geleitet, einem Manager mit langjähriger Erfahrung bei namhaften deutschen Automobilherstellern.

Für November kündigt Gehl einen grenzüberschreitenden Wasserstoff-Kongress in Saarbrücken an, der gemeinsam mit dem Wirtschaftsministerium und der IHK ausgerichtet werden soll. „Wir haben schon früh auf Technologieoffenheit beim Wandel der Antriebsformen bei persönlicher Mobilität gesetzt und uns stark für die Förderung des Wasserstoffantriebs eingesetzt“, so Gehl. Auch der Bau der ersten Wasserstofftankstelle in Saarbrücken-Gersweiler gehe mit auf die Aktivität von autoregion zurück, so Gehl. Dem vor fünf Jahren gegründeten Verein gehören derzeit über 100 Unternehmen aus der Großregion an. „Angesichts der Transformation der Automobilbranche und ihrer Zulieferer ist es unser Ziel, weitere Mitglieder zu gewinnen, um so grenzüberschreitend die Kompetenz der Automotive-Branche in der Großregion flankierend zu unterstützen“, so der autoregion-Geschäftsführer.

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Pressemeldung 09/20                                      Saarbrücken, 15.09.2020

 

Autoregion fordert Kaufprämie für Verbrenner

 

Der grenzüberschreitende Automobil Verband autoregion e.V. fordert eine Kaufprämie für Autos mit Verbrennungsmotoren. Das erklärte autoregion-Geschäftsführer Armin Gehl angesichts der täglich dramatischer werdenden Lage in der deutschen Automobilindustrie sowie vor allem der Zuspitzung bei den Zulieferern. Die geplante erneute Verschärfung der Klimavorgaben durch die EU entwickele sich zum „Sargnagel“ für die größte deutsche Industiebranche.

„Rund 90 Prozent der automotive-Unternehmen hier in der Großregion mit etwa 60.000 Arbeitsplätzen hängen derzeit am Verbrennungsmotor und stehen vor Riesenproblemen, nahezu täglich erreichen uns Informationen und Meldungen über geplante Stellenstreichungen. Sind diese Arbeitsplätze erst einmal weg, kommen sie nicht wieder“, warnt Gehl. Daher müsse jetzt dringend eine Kaufprämie für Autos mit Verbrennungsmotor her, wie sie auch gerade wieder der bayerische Ministerpräsident Markus Söder gefordert habe. „Das E-Auto wird durch die Kaufprämie einseitig gefördert und damit der Markt verzerrt“, unterstreicht Gehl.

Die E-Mobilität bezeichnet Gehl für viele Politiker als „Feigenblatt“, mit dem die akuten Probleme der gesamten Branche zugedeckt würden. Mit dem Kauf eines Elektroautos ist es ja nicht getan, so Gehl. „Wir brauchen flächendeckende Ladeinfrastrukturen, wovon wir meilenweit entfernt sind. Die Diskussion um die Entsorgung der Batterien nach deren technischem Ende werde derzeit überhaupt nicht geführt. „Es fehlen Konzepte zur Entsorgung und zum Recycling, die zweifelhaften Umstände der Förderung der noch benötigten seltenen Erden würden verdrängt. Auch die entstehenden Zusatzkosten für eine Ladeinfrastruktur zu Hause wird nicht erwähnt, da kommen auch nochmals einige Tausend Euro auf den Tisch!

„E-Mobilität für den urbanen Verkehr, ja, dazu für längere Strecken den Hybrid und Wasserstoff für den Schwerlast- und Busverkehr. Oder der Einsatz von synthetischen Kraftstoffen aus CO2 muss auf den Tisch. Wir dürfen die Technologieoffenheit nicht aufgeben“, so Gehl. Die Konzerne weltweit gehen in ihren Planungen von einem langsamen Auslaufen des Verbrennungsmotors etwa um das Jahr 2050 aus. Gehl: „Das sehen wir auch so. Der Verbrennungsmotor von heute ist in keiner Weise vergleichbar mit den „alten Motoren“ der letzten 10 Jahre, deshalb können wir nur zum Kauf von PlugInHybriden neuerster Genration raten.

Von der saarländischen Politik fordert Gehl, endlich „in die Gänge zu kommen. Es wird zu viel geredet und zu wenig getan. Wir haben fast zwei Jahre gebraucht, um im Saarland die erste Wasserstofftankstelle zu genehmigen. Das ist für ein Land, das gerne technologisch vorne mitspielen will, mehr als traurig.“ Gehl warnte auch vor einem Rückzug des Zulieferers INA-Schaeffler aus der Wasserstofftechnologie am Standort Homburg. „Die Alarmsignale mehren sich.“

Das Saarland, das sich gerne mit dem Attribut „Autoland“ geschmückt habe, wird bundesweit etwa in den Medien neben Niedersachen, Baden-Württemberg und Bayern als Automotive-Standort überhaupt nicht wahrgenommen.

 

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Pressemeldung 09/20                                      Saarbrücken, 8.09.2020

 

Wir müssen uns rasch und intensiv um unsere regionalen Autozulieferer kümmern“

Autoregion-Geschäftsführer Armin Gehl für beschleunigte Transformations-Strategie

 

Saarbrücken.  „Angesichts der konjunkturellen Schwäche und des beschleunigten Strukturwandels droht Wegfall von Arbeitsplätzen erheblichen Ausmaßes in der Automobilindustrie. Wir müssen uns deshalb in der aktuellen Situation rasch und intensiv vor allem um die Zulieferer kümmern und plädieren für eine neue Förder- und eine beschleunigte Transformationsstrategie.“ Das erklärte Armin Gehl, Geschäftsführer des grenzüberschreitenden Branchenverbandes autoregion e.V., zum heutigen Autogipfel mit Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin. Gerade die einseitige Fokussierung auf batterieelektrische Fahrzeugantriebe in der automobilen Zukunft bedrohe viele hochspezialisierte Zulieferer auch und gerade im Saarland.

Daher bedauert Gehl auch die einseitige staatliche Förderung von Elektrofahrzeugen: „Mit Blick auf unsere stark von der Verbrennungstechnik abhängige Zuliefererstruktur im Saarland und in der Großregion appellieren wir an die Politik, dass auch Käufer von Fahrzeugen mit modernen Verbrennungsmotoren von einer staatlichen Förderung profitieren.“

Autoregion ist aus ordnungspolitischen Gründen zwar gegen einen direkten staatlichen Einstieg bei Branchenunternehmen, spricht sich jedoch für eine temporäre Unterstützung zur Bewältigung der Übergangsjahre aus, in denen Verbrennungsmotoren noch länger eine entscheidende Rolle bei Fahrzeugantrieben spielen werden, so Armin Gehl. Kleine und mittlere Unternehmen, die oft mit wenig Eigenkapital ausgestattet sind und aufgrund der extrem hohen Wettbewerbsintensität nur knappen Margen erzielen brauchten Kraft für Investitionen und Innovationen. Eine solche Möglichkeit könnten durchaus staatliche aufgesetzte Beteiligungsfonds für den Mittelstand sein, meint Gehl.

„Es müssen wegweisende Entscheidungen getroffen werden, und zwar schnell, damit unsere deutsche Industrieschlüsselbranche mit knapp einer Million Arbeitsplätzen nicht gegen die Wand fährt“, meint Gehl.

 

Zum Hintergrund:

Die jüngste Branchenstudie des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) in Köln hatte in dieser Woche festgestellt, dass die Autoindustrie für längere Zeit als Wachstumslokomotive in Deutschland ausfällt.

 

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Pressemeldung 06/20                                      Saarbrücken, 15.06.2020

 

 

Autoregion, Wirtschaftsministerium und IHK planen am 4. November 2020 einen Internationalen Wasserstofftag in Saarbrücken

Geschäftsführer Armin Gehl: Saarland als Treiber für die Wasserstoff-Zukunft beim Fahrzeugantrieb – Region Homburg soll Wasserstoff-Zentrum werden

 

Saarbrücken. Der Verband autoregion e.V. der Großregion wird am 4. November dieses Jahres gemeinsam mit dem Wirtschaftsministerium und der IHK des Saarlandes in Saarbrücken einen Internationalen Wasserstofftag durchführen. Dabei geht es um die Rolle des Wasserstoffs (H2) als Antriebsquelle für Fahrzeuge. Das erklärte autoregion-Geschäftsführer Armin Gehl am Montag (15.Juni) in Saarbrücken vor dem Hintergrund der jüngsten Verabschiedung einer nationalen Wasserstoff-Strategie der Bundesregierung.

Damit werde die schon früh von autoregion e.V. verfolgte Strategie, den Wasserstoff als weitere Quelle neben Verbrennungsmotoren und batterieelektrischen Antrieben mit in die Gesamtbetrachtung künftiger Mobilitätsformen einzubeziehen, bestätigt. Wasserstoff werde insbesondere für den Schwerlastverkehr und Busse der umweltfreundliche Antrieb der Zukunft sein.

Mit eigenen Experten-Veranstaltungen habe sich autoregion rechtzeitig für den Wasserstoff als alternative Antriebsquelle positioniert und gegen den Trend zum ausschließlich batteriegetriebenen Fahrzeugantrieb argumentiert. So fand in Saarbrücken vor drei Jahren – am 30. Mai 2017 – der erste Wasserstofftag für Fahrzeugantriebe statt. Im Februar 2019 folgte ein vielbeachteter, grenzüberschreitender Wasserstofftag im luxemburgischen Bad Mondorf, der zusammen von autoregion und Luxinnovation organisiert wurde, statt.

Auch die saarländische Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger setze auf die technologieoffene Diskussion künftiger Fahrzeugantriebe und räume dem Wasserstoff eine wichtige Rolle in der saarländischen Strukturpolitik ein, so Gehl. Der Verband der Deutschen Automobilindustrie (VDA) in Berlin unterstütze ebenfalls den Wasserstoff-Kurs, den auch autoregion betreibt. „Wir sind in der Großregion auf dem richtigen Weg in die automobile Zukunft“, so Gehl weiter. Autoregion e.V. ist in regem Austausch mit Luxemburg, GrandEst und Rheinland-Pfalz.

Die Brennstoffzelle spiele mittlerweile auch bei saarländischen Firmen eine Rolle: Der Automobilzulieferer Bosch treibe die Fertigung von Brennstoffzellen-Komponenten in seinem Homburger Werk als Ausgleich zum rückläufigen Diesel-Geschäft voran, auch INA-Schaeffler will in das Brennstoffzellengeschäft am Standort Homburg einsteigen. Am STEAG-Kraftwerksstandort Fenne soll Wasserstoff im industriellen Maßstab produziert werden und in Homburg ist der luxemburgische Netzbetreiber Creos mit im Wasserstoffboot, der über seine Leitungen auch Wasserstoff transportieren will. Die Region Homburg soll so zum Schwerpunkt saarländischer Wasserstoff-Technologie werden, schwebt Gehl vor.

In diesem Zusammenhang übt autoregion Kritik daran, dass die Baugenehmigung für die erste im Saarland geplante, öffentliche  Wasserstofftankstelle in Saarbrücken immer noch nicht vorliege: „Es ist völlig unverständlich, dass wir im Saarland so lange brauchen, die Infrastruktur für Zukunftstechnologien wie Wasserstoff-Antriebe baurechtlich auf die Schiene zu setzen. Wir mahnen dringend ein höheres Tempo der Bauaufsichtsbehörden im Genehmigungsprozess an. In anderen Bundesländern geht das bedeutend schneller als im „Autoland Saarland.“

 

 

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Pressemeldung 05/20                                      Saarbrücken, 28.05.2020

 

 

 

Autoregion: Frankreich setzt mit Acht-Milliarden-Euro-Förderung für die Autobranche das richtige Signal in der Krise

 

 

Saarbrücken. „Die französische Regierung und Präsident Emmanuel Macron setzen mit ihrer angekündigten, umfassenden Staatshilfe in Höhe von acht Milliarden Euro für die Autohersteller in dieser Corona-Pandemie-Krise das richtige Signal, denn die Automotive-Branche gehört auch in Frankreich zu den industriellen Schlüsselbranchen. Das sollte sich die deutsche Bundesregierung zum Vorbild nehmen und möglichst schnell zu einer Entscheidung kommen.“ Das erklärte heute Armin Gehl, Geschäftsführer des grenzüberschreitenden Verbandes autoregion e.V. in Saarbrücken. Die französischen Nachbarn wollen den Kauf schadstoffarmer Autos bezuschussen. Geplant ist zudem auch eine temporäre Abwrackprämie.

In Deutschland wird um die Kaufprämien derzeit noch gerungen, eine Entscheidung soll im kommenden Monat fallen. Gehl schließt sich der Forderung von Hildegard Müller, Präsidentin des Branchenspitzenverbandes VDA an, die eine „Neustartprämie“ für die deutsche Schlüsselbranche mit ihren über 800.000 Arbeitsplätze fordert. Eine wie auch immer gestaltete Unterstützung könnte die Konjunktur in Schwung bringen und viele Menschen aus der Kurzarbeit zurückholen.  Zudem wäre eine Förderung ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz, denn moderne Motoren sind bezüglich ihrer Abgaswerte umweltfreundlich.  Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren, nach wie vor und noch mittelfristig der Kern der automobilen Antriebssysteme, dürften keinesfalls – wie teilweise gefordert – von der Förderung ausgeschlossen werden, betont Gehl. Über ordnungspolitische Bewertungen von Fördermaßnahmen lasse sich akademisch trefflich streiten, aber jetzt seien schnell klare Entscheidungen gefordert, damit die derzeitige große Kaufzurückhaltung und Verunsicherung des Verbrauchers ein Ende hat!

Davon profitiert auch das Saarland mit seinen über 60.000 Beschäftigten, die direkt oder indirekt für die Automotive-Branche im Land arbeiten. „Wenn nur noch wenig Autos gekauft werden und entsprechend wenig Fahrzeuge gebaut werden, im letzten Monat minus 97 %, können auch die saarländischen Zulieferer vom Pkw-Motorblock von Nemak über Verbindungselemente von Nedschroef bis zur Abgasanlage von Eberspächer aus Neunkirchen ihre Produkte nicht absetzen und ihre Mitarbeiter beschäftigen“, unterstreicht Gehl den Ernst der Lage. Wenn erst Know-how in saarländischen Automotive-Unternehmen verloren gehe und Arbeitsplätze wegfielen, „verstärkt sich in der Saar-Wirtschaft nicht nur der aktuelle Husten, sondern sie bekommt akute Atemprobleme“, meint Gehl in Anspielung auf die Corona-Pandemie.

 

 

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Pressemeldung 04/20                                      Saarbrücken, 21.04.2020

 

 

Autoregion: Zulassungsstellen müssen sofort umfassend dienstbereit sein

Geschäftsführer Armin Gehl: Autohändler können ihre Neufahrzeuge nicht zulassen - Enormes Kapital steht auf den Höfen und belastet den Handel finanziell

 

 

Saarbrücken. Die Zulassung eines neuen Autos im Saarland ist derzeit ein Vabanquespiel und Spießrutenlaufen. „Es gibt keinerlei einheitliche Regelung für die Zulassungsstellen im Saarland, im Grunde macht jeder Landkreis, was er will“, sagte heute Armin Gehl, Geschäftsführer des Verbandes autoregion e.V. in Saarbrücken.

Besonders für die Automobilhändler, die seit dem 20. April, wieder ihren Verkauf geöffnet haben, sei das ein unhaltbarer und nicht hinnehmbarer Zustand. „Ein großer saarländischer Autohändler im Ostsaarland muss seit Wochen dreißig Fahrzeuge zulassen, kann es aber nicht. Er hat derzeit zwei Termine für die Zulassung erhalten, die restlichen Fahrzeuge stehen mit ungewisser Zukunft auf seinem Hof herum.“ Unterstelle man einen niedrigen Durchschnittsneufahrzeugpreis von 20.000 Euro, bedeute das ein Volumen von 600.000 Euro, das finanziert werden müsse, so Gehl. Denn der Kunde muss sein Fahrzeug ja erst bei Schlüssel- und Zulassungsübergabe bezahlen. „Das sind hohe Bestände vorfinanzierter Neuwagen, die Verkaufsräume und Standflächen der Händler füllen. Das ist totes Kapital als Klotz am Bein der Händler, die in der Regel mit hohem Fremdkapital arbeiten“ so Gehl.

„Hier muss umgehend Abhilfe für den Fahrzeughandel geschaffen werden, damit er seine Fahrzeuge auch dem Kunden zügig ausliefern kann. Der öffentliche Dienst muss diesen Service als Daseinsvorsorge auch in schwierigen Zeiten wie diesen aufrechterhalten, zumal Menschen auf ihr Neufahrzeug warten, die damit zur Arbeit fahren müssen“, so Gehl weiter.

Teils seien die Zulassungsstellen ganz geschlossen, teils arbeiten sie mit Terminvergabe und schleusen nur wenige Fahrzeuge während ihrer Öffnungszeiten durch. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund der am Wochenanfang wieder langsam angelaufenen Fahrzeugproduktion in deutschen Werken (Mercedes, Volkswagen) müsse dieses Problem umgehend und unbürokratisch gelöst werden, fordert Gehl.

 

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Pressemeldung 03/20                             Saarbrücken, März 2020

 

 

Autoregion-Chef Armin Gehl: PwC-Wasserstoff-Studie stützt unseren Kurs

 

 

Saarbrücken.  „Die soeben von Price Waterhouse Coopers vorgestellte Umfrage unter 210 Automobilmanagern zum Thema Wasserstoff als Fahrzeugantrieb zeigt, dass wir mit unserer Wasserstoffstrategie auf dem richtigen Weg sind“. So Armin Gehl, Geschäftsführer des grenzüberschreitenden Branchenclusters autoregion e.V. der Großregion. Vor allem habe autoregion schon früh auf Technologieoffenheit in der Diskussion über künftige Fahrzeugantriebe plädiert, sagte Gehl.

Mit eigenen Experten-Veranstaltungen habe sich autoregion rechtzeitig für den Wasserstoff (H2) als alternative Antriebsquelle positioniert und gegen den Trend zum ausschließlich batteriegetriebenen Fahrzeugantrieb argumentiert. So fand in Saarbrücken am 30. Mai 2017 der erste von autoregion initiierte Wasserstofftag im Saarland statt und im Februar 2019 ein grenzüberschreitender Wasserstofftag im luxemburgischen Bad Mondorf zusammen mit dem luxemburgischen Cluster Luxinnovation. Auch die saarländische Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger setze auf die technologieoffene Diskussion künftiger Fahrzeugantriebe und räume dem Wasserstoff eine wichtige Rolle in der saarländischen Strukturpolitik ein, so Gehl. Der Verband der Deutschen Automobilindustrie (VDA) in Berlin unterstütze den Wasserstoff-Kurs der autoregion ausdrücklich, betont Gehl.

Die Brennstoffzelle spiele mittlerweile auch bei saarländischen Firmen eine Rolle: Der Automobilzulieferer Bosch treibe die Fertigung von Brennstoffzellen-Komponenten in seinem Homburger Werk als Ausgleich zum rückläufigen Diesel-Geschäft voran, am STEAG-Kraftwerksstandort Fenne soll Wasserstoff im industriellen Maßstab produziert werden und in Homburg ist der Netzbetreiber Creos mit im Wasserstoffboot.

In diesem Zusammenhang übt Gehl Kritik daran, dass die Baugenehmigung für die erste im Saarland geplante Wasserstofftankstelle in Saarbrücken immer noch nicht vorliege: „Es ist völlig unverständlich, dass wir im Saarland so lange brauchen, die Infrastruktur für Zukunftstechnologien wie Wasserstoff-Antriebe baurechtlich auf die Schiene zu setzen. Wir mahnen dringend ein höheres Tempo der Bauaufsichtsbehörden im Genehmigungsprozess an. In anderen Bundesländern geht das bedeutend schneller als im ,Autoland Saarland.“

 

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Dezember 2019

 

Autoregion: „Unser Kurs pro Wasserstoff hat sich ausgezahlt“

Geschäftsführer Armin Gehl: Technologieoffenheit für die Mobilität der Zukunft ist das Gebot der Stunde

 

 

Saarbrücken.  Das Automobilcluster autoregion e.V. der Großregion sieht sich in seinem Kurs „pro Wasserstoff“ mit der jüngsten Förderung des Bundeswirtschaftsministeriums in Höhe von bis zu 300.000 Euro für ein Wasserstoffkonzept im Saarland bestätigt. „Unsere schon früh begonnene Arbeit, Wasserstoff als echte Alternative für den Mobilitätssektor voranzutreiben und das Saarland als Modellregion für künftigen Wasserstoffeinsatz mit aufzubauen, hat sich damit ausgezahlt“, so Armin Gehl, Geschäftsführer der autoregion.

Er verweist darauf, dass autoregion bereits vor über zwei Jahren in der Großregion die wasserstoffbetriebene Brennstoffzelle als Alternative zum Elektroantrieb proklamiert und in der Folgezeit auch mit Leben erfüllt habe. So war autoregion Mitorganisator des vielbeachteten Wasserstoff-Kongresses der Großregion im Februar 2019 im luxemburgischen Bad Mondorf und war beim Wasserstoffsymposium des saarländischen Wirtschaftsministeriums im Sommer 2019 mit im Boot. Gehl unterstreicht dabei die „besonders intensive und sehr gute Zusammenarbeit“ mit dem saarländischen Wirtschaftsministerium. Autoregion habe auch den Bau einer ersten Wasserstofftankstelle in Saarbrücken-Burbach durch das Konsortium H2 Mobility Deutschland GmbH massiv unterstützt.

Armin Gehl: „Angesichts des Umbruchs bei den Fahrzeugantrieben dürfen wir in der jetzigen Situation nicht allein auf elektrobatteriebasierte Antriebe setzen, sondern müssen technologieoffen im Interesse unserer Zulieferbetriebe und ihrer Arbeitsplätze in der Großregion vorgehen. Dazu gehört auch die Brennstoffzelle. Das Saarland muss sich hier bundesweit als H2-Modellregion profilieren. Insofern ist diese Förderung ein wichtiger Beitrag auf dem Weg dorthin.“ Im Saarland sind aktuell 23 Organisationen und Unternehmen von autoregion über Robert Bosch GmbH/Homburg, EVS und KVS/Saarlouis, bis zu Schaffler, SHS-Stahlholding, Saarbahn den Stadtwerken Homburg und Saarlouis und Creos mit im Wasserstoff-Boot.

Ein besonderer Dank geht an das Wirtschaftsministerium für die aktive Begleitung des Antrags zur Förderung beim Bund. Ohne diese Koordination des Ministeriums und die Teilnahme der Unternehmen „mit Weitblick“ wäre es nie zu dieser Maßnahme gekommen.

Rückfragen:

Armin Gehl, Geschäftsführer autoregion e.V.
Franz-Josef-Röder-Straße 9
66119 Saarbrücken

Tel.       +49 (0)681 9520 596
Handy  +49 (0)174 977 97 48
Fax       +49 (0)681 94 888 61
E-Mail   info@autoregion.eu

                       

Autoregion zum Ergebnis des „Autogipfels“:

 

Autoregion: Batteriegetriebene E-Mobilität ist nicht die alleinige Zukunft

 

Saarbrücken. Der beim Berliner „Autogipfel“ angekündigte Ausbau der elektrischen, öffentlichen Ladeinfrastruktur auf eine Million „Stromtankstellen“ bis zum Jahr 2030 setzt bei der künftigen Mobilität eindeutig auf die batteriebasierten Fahrzeugantriebe. „Das ist nicht die richtige Weichenstellung und wir halten dieses Ziel zudem für unrealistisch“, kritisiert autoregion-Geschäftsführer Armin Gehl das Ergebnis des Gipfels im Kanzleramt.

Die Zukunft der Fahrzeugantriebe werden neben der Batterieelektrik auch synthetische Kraftstoffe und vor allem Wasserstoffantriebe sein, so Gehl. „Wir sehen die Gefahr, dass mit einer Million Ladesäulen eindeutig übers Ziel hinausgeschossen wird. Wer die gesamte Republik bis in den hintersten Winkel mit ,Stromtankstellen‘ zupflastern will, muss sich die Frage gefallen lassen, wer das letztlich bezahlt“, meint Gehl. Das bedeutet enorme Infrastrukturbauarbeiten durch die Netzbetreiber, ein Großteil dieser Kosten werde letztlich wieder auf die Strompreise für die Endverbraucher umgelegt werden.

Die Entsorgungsfrage für Millionen von Elektrobatterien sei nach deren Lebensdauer von zehn bis 15 Jahren völlig ungeklärt, so Gehl. „Was passiert mit diesen Akkus, die zwischen 300 bis 700 kg wiegen? Wer recycelt die und was passiert mit den Komponenten?“, fragt Gehl. Im Übrigen werde auch die Problematik ausgeblendet, dass „wir heute schon bei den seltenen Erden extrem stark von China bzw. von Lieferanten unter chinesischem Einfluss abhängig seien, so Gehl.
„Batteriegetriebe Antriebskonzepte sind trotz Verbesserung der Reichweite eindeutig für die urbane Mobilität und keine Long-range-Antriebe,“ Hier müssen andere Lösungen her. „Wir plädieren weiterhin auch für den sauberen Dieselantrieb als umweltfreundliche Antriebsart und raten dringend, daran festzuhalten“, so Gehl.

Insofern ist der vom saarländischen Wirtschaftsministerium verfolgte Aufbau einer Wasserstoff-Technologie der richtige und technologieoffene Weg, für den auch die autoregion plädiert und in der Großregion mit vorantreibt, so Gehl.

 

Der von BMW bei ZF platzierte Großauftrag für das 8-Gang Hybridgetriebe der neuen Generation ist ein Weg in die richtige Richtung für

E-missionsarmes Fahren!

Nicht die reine E-Mobilität wird die Zukunft sein, sondern der Weg mit PlugInHybrid Getrieben, wie sie in Zukunft auf den Markt kommen.

ZF als Technologie Konzern hat schon seit Jahren die Zeichen der Zeit erkannt und war in der Antriebstechnologieentwicklung schon immer Vorreiter. Das G8 nun variabel mit Hybridstrang zu koppeln und so variabel auf die verschiedenen Autotypen anzupassen wird ein Meilenstein in der Antriebstechnologie darstellen.

Mit der Entscheidung von BMW, nicht nur auf den rein elektrischen Antrieb in der Zukunft zu setzen ist der richtige Weg, denn der Markt verlangt eine Technologie, die auch lange Distanzen fahren lässt ohne sich auf der Autobahn in Angst zu versetzen ob und wann eine Ladestation kommt.

Rein elektrischer Antrieb ist bis zu Distanzen von Radien von 100 km als optimal anzusehen, darüber hinaus ist die BMW /ZF Technologie die einzige Zukunftsweisende Lösung, um alle Umweltauflagen und den vorhandenen Komfort in der Zukunft zu erfüllen.

Autoregion gratuliert ZF zu dieser wegweisenden Entwicklung und freut sich für die Großregion, denn dadurch wird auch mit der Platzierung des Auftrages von BMW die gesamte Großregion gestärkt, und die Unternehmen, werden auch noch in 15 Jahren Motore, Getriebe und Abgasanlagen produzieren. 

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Die Automobil- und -zulieferindustrie steht vor einem grundlegenden Wandel und dreht sich aktuell um eine zentrale Frage: Wie erreichen wir klimaschonende Mobilität und sichern gleichzeitig Arbeitsplätze in diesem Bereich auf höchstmöglichem Niveau? Dieser Frage soll bei der Workshop-Reihe „Auto der Zukunft“ von Wirtschaftsministerium und autoregion e.V. nachgegangen werden. Auftakt war am Montag, 25. März, im Wirtschaftsministerium zum Thema Wasserstoff.

Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger: „Das Saarland war immer das Land der Gruben und Zechen. Jetzt bauen wir das Auto von Morgen. Ich sehe im Wasserstoff Potenzial - sowohl als alternative Antriebstechnologie, als auch im Bereich Energie. Durch den Einsatz regenerativen Wasserstoffs als Kraftstoff können wir CO2-Emissionen deutlich reduzieren. Ich bin mir daher sicher, dass Wasserstoff eine wichtige Rolle bei der Mobilität der Zukunft spielen wird. Wir als Energieland können wesentliche Beiträge zum Einsatz des sauberen Energieträgers Wasserstoff leisten. Unsere Kompetenzen im Werkstoff- und Fertigungsleichtbau passen dazu hervorragend.“

In den letzten Jahren haben bereits einige Wasserstoff-Stationen und -Fahrzeuge ihre Alltagstauglichkeit unter Beweis gestellt. Auch erste Automobilkonzerne bringen Brennstoffzellen-Serienfahrzeuge auf den Markt, andere planen dies für die nächsten Jahre. Ein wesentlicher Vorteil – unabhängig von der Art der Verwendung – ist, dass Wasserstoff an entsprechenden Tankstellen einfach und schnell getankt werden kann. Doch die Behauptung der Technologie am Markt erfordert noch weitere Anstrengungen, so Rehlinger weiter.

Um das Saarland als Wasserstoffregion aufzubauen und langfristig zu stärken, wurde daher über die bei der IZES gGmbH angesiedelte Leitstelle Elektromobilität eine Bewerbung auf Regionenförderung im BMWI-Programm „HyStarter“ abgegeben. Über „HyStarter“ können Regionen in Deutschland regionale Konzepte zur Integration der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie auf Basis erneuerbarer Energien entwickeln. Die Akteure vor Ort werden dabei zwei Jahre lang organisatorisch und technisch beraten und erhalten Unterstützung bei der gemeinsamen Entwicklung erster Konzeptideen.

Darüber hinaus engagieren sich bereits einige Automobilzulieferer an ihren Standorten im Saarland im Bereich Wasserstoff. Und mit einer weiteren Firma, welche eine Technologie entwickelt hat, mit der Verbrennungsmotoren von Bussen und LKW auf Wasserstoffbetrieb umgerüstet werden können, werden derzeit Gespräche über mögliche gemeinsame Projekte im Saarland geführt.

Anke Rehlinger: „Wir wollen keine Konkurrenz zwischen Batterie- und Wasserstofftechnologie – vielmehr ergänzen sich beide Technologien im Sinne der Mobilität der Zukunft.“

Weit über 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus saarländischen Unternehmen oder Vertreter von Institutionen und Politik waren der Einladung zum Workshop „Wasserstoff“ gefolgt. Zwei weitere Workshops zu den Themen „Elektromobilität“ und „Leichtbau“ folgen bis zum Sommer.

https://www.saarland.de/59842_246358.htm

Autoregion e.V. ist Treiber für neue Mobilität:

Erste Wasserstoff-Tankstelle im Saarland wird realisiert!

Nach zwei jährigen Verhandlungen und intensiven Gesprächen ist nun die ersehnte Finanzierung zum Bau der ersten Wasserstofftankstelle auf Betreiben von autoregion e.V. im Saarland gesichert.

Die erste H2 Station im Saarland wird die TOTAL Tankstelle in der Burbacherstr. 50 in Saarbrücken werden. Der ausgewählte Standort liegt verkehrsgünstig an der A620 und nah an der A6 und ist damit ein wichtiger Baustein für die Anbindung an Frankreich sowie die Verbindungen Richtung Rheinland-Pfalz.

Im Sommer wird mit dem Bau dieser auf die Zukunft ausgerichteten Tankstelle mit dem Energieträger H2 begonnen werden. Wasserstoff-Fahrzeuge können an der Station in nur 3 Minuten betankt werden und die Reichweite liegt zwischen 500 und 800 Kilometern. Gefördert wird der Bau der Wasserstoffstation im Rahmen des nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur. Gebaut wird diese Anlage in Saarbrücken mit der Technologie des Spezialisten Air Liquide.

Gesellschafter des Betreiberkonsortiums H2 Mobility sind: Total, Air Liquide, Linde, Shell, Daimler, BWM, Toyota, Hyundai und VW sowie die nationale Organisation NOW GmbH.

Autoregion e.V. als Netzwerk der Großregion unterstützt in Kooperation mit dem Wirtschaftsministerium des Saarlandes das Projekt aktiv und konnte zahlreiche Unternehmen davon überzeugen Absichtserklärungen für die Anschaffung eines Wasserstofffahrzeuges abzugeben.

Autoregion hat auch den Prozess der Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Wirtschaft moderiert sowie mehrerer Veranstaltungen zum Thema H2 auf nationaler und internationaler Ebene mit hochkarätigen Referenten aus Wissenschaft und Wirtschaft durchgeführt.

Das Saarland, als Energie-Exportland bekannt, wird auch in Zukunft in der ersten Reihe der Zukunftsplayer für neue Antriebskonzepte eine Rolle spielen.

Autoregion e.V. ist aktiver und federführender Treiber dieses Prozesses, der die Großregion in den Focus der Zukunftsplanung für neue Mobilität rückt.

 

Informationen und Rückfragen

Armin Gehl

Tel: 06 81 - 95 20 – 596

 

Fax: 06 81 - 94 888 61

 

Email: a.gehl@autoregion.eu

 

www.autoregion.eu

 

 

VDA Präsident Mattes empfängt Vorstand und Geschäftsleitung von autoregion e.V.

Berlin/Saarbrücken. Der Präsident des VDA (Verband der Automobilindustrie) Bernhard Mattes empfing den Vorstandsvorsitzenden Johannes Lapré und den Geschäftsführer des autoregion e.V. Armin Gehl in Berlin.

In dem Gespräch wurden Mission und Vision der deutschen Automobilindustrie und deren Zulieferer in einer entscheidenden Phase großer Veränderungen besprochen. Vor dem Hintergrund von Brexit und angedrohter Zölle auf Fahrzeuge aus Europa in die USA sowie den neuen aktuellen und zukünftig geplanten europäischen Umweltauflagen war die grenzüberschreitende Netzwerkarbeit von autoregion e.V. und dessen integrativen Möglichkeiten ein zentrales Thema des Gesprächs.

Mattes lobte die positive Arbeit des autoregion e.V. in der Grenzregion, der als einziges Netzwerk das grenzüberschreitend organisiert ist und somit die Interessen und Verbindungen der drei Länder Deutschland, Frankreich und Luxemburg nutzen kann. Auch sagte der Präsident des VDA die Unterstützung seines Verbandes bei der Planung und Umsetzung von größeren Veranstaltungen des autoregion e.V. zu. Dies speziell auch mit Blick auf einen von autoregion geplanten Automotive-Kongress mit Weltniveau.

 

19. März 2018
Pressemeldung autoregion

 

Die Roboter sind auf dem Vormarsch

Automobilnetzwerk autoregion e.V.: Robotics wird bei Industrie 4.0 immer wichtiger

 

Der Roboter ist in der industriellen Fertigung nicht mehr wegzudenken. Immer komplexer wird sein Einsatz: Längst ist er über die einfache Handhabung für den Menschen gefährlicher Arbeitsschritte hinaus. „Der auch in der Automotive-Branche immer schneller voranschreitende Trend zu Industrie 4.0-Anwendungen und die zunehmende Mensch-Roboter-Kommunikation stellen sowohl die OEMs als auch ihre Zulieferer tagtäglich vor wachsende Herausforderungen in der Produktion“, so Armin Gehl, Geschäftsführer von autoregion e.V., dem von der Industrie finanzierten Automotive-Netzwerk der Großregion Saar-Lor-Lux/Rheinland-Pfalz mit über 100 Mitgliedern. „Daher haben wir das aktuelle Thema der Robotics in einem Industrietreffen für unsere Mitglieder thematisiert. Denn wir wollen aktuelle Entwicklungen schnell aufgreifen und unsere Mitglieder sowohl auf den aktuellen Stand bringen als auch Meinungsaustausch ermöglichen“, so Gehl.

Der Veranstaltungsort konnte nicht besser zum Thema passen: Das Saarbrücker ZeMA eGmbH, Zentrum für Mechatronic und Automatisierungstechnik. Daran sind das Saarland (60 Prozent), die Universität des Saarlandes und die Hochschule für Technik und Wirtschaft (htw) mit jeweils 20 Prozent der Anteile beteiligt. Dort forschen und arbeiten rund 110 Experten an neuen Lösungen. Knapp die Hälfte der ZeMA-Aktivitäten entfällt auf die Automotive-Industrie. Der gesamte Arbeitsbereich umfasst Sensorik und Aktorik, Fertigungsverfahren und -automatisierung sowie Montageverfahren und -automatisierung, so der Wissenschaftliche Geschäftsführer des ZeMA, Prof. Rainer Müller. „Robotics“ ist zum Schlagwort eines anhaltenden Aufbruchs geworden. Es ist ein Anwendungsfeld der Künstlichen Intelligenz (KI), das sich mit der Anwendung von KI-Methoden bei der Entwicklung von Steuerungsprogrammen für die Roboter beschäftigt.

Die saarländische Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger zur ZeMA: „Das ist einer der Zukunftsorte im Saarland, das mit seinen über 40.000 Beschäftigten in der Automotive-Branche vorne mitspielt. Robotics sind ein Zukunftsthema, wenn es darum geht, Produktion vernünftig aufzustellen. Der Robotics-Anteil bei Automotive wächst stetig. Dazu kann das Saarland seinen Beitrag leisten.“

Dr. Johannes Richter vom Homburger Werk der Robert Bosch GmbH beschäftigte sich mit dem in der Industrie durchaus kontrovers diskutierten Einsatz kollaborativer Roboter in der Produktion von Industrie 4.0. Als Kollaborativer Roboter oder kurz Cobot (aus dem englischen: collaborative robot) bezeichnet man einen Industrieroboter, der mit Menschen gemeinsam arbeitet und im laufenden Produktionsprozess nicht durch Schutzeinrichtungen von diesen getrennt ist. Richter: „Das ist die Fusion der physischen Welt der Produktion mit der virtuellen Welt der Informationstechnologie und des Internets.“

Der Kollaborative Roboter ist Teil des Umbruchs im Rahmen von Industrie 4.0., ersetzt aber die klassischen Roboter nicht, sondern ergänzt ihn. „Er ist kein Selbstzweck, aber auch kein Allheilmittel.“ Richters Fazit: „Seine Einsatzmöglichkeiten hängen stark von der Anwendung ab.“

Thomas Hähn, Gründer und CEO der Hahn Automation GmbH (Rheinböllen/Rheinland-Pfalz), unterstrich die Bedeutung der Cobots als „die nächste Generation Hilfskräfte für die Produktion“, die sein Maschinenbau-Unternehmen herstellt: Sie sind klein und lassen sich so einfach wie ein Smartphone auf eine bestimmte Tätigkeit programmieren und stellen so eine hohe Flexibilität im Produktionsprozess sicher. Im Gegensatz zu jenen Robotern, die nur für eine Tätigkeit 24 Stunden programmiert sind, eigenen sie sich besonders für kleine Stückzahlen.

Prof. Rainer Müller und Dipl.-Ing. Andreas Noss (kaufmännischer Geschäftsführer des ZeMA) präsentierten die aktuellen Forschungsprojekte in der neuen ZeMA-Halle. Die Veranstaltung fand in Zusammenarbeit mit der WISAG Industrie Service in Frankfurt statt. Armin Gehl: „Die gute Resonanz zeigt die hohe Relevanz der Robotics in der aktuellen Produktion. Wir bleiben an diesem Thema intensiv dran.“      

28. Februar 2018
Pressemeldung autoregion

 

Autoregion e.V.:
Die Aufregung über das „Dieselurteil“ des Bundesverwaltungsgerichts ist weit überzogen!
Grundsätzlich ist dem Urteil zwar zuzustimmen, aber in der Praxis wird es eine Nebenrolle
spielen!

 

Nur wenige Gebiete in einigen Städten werden voraussichtlich ab 1.9.2019 betroffen sein und die Kommunen müssen die entsprechenden Umfahrungen ausweisen. Die relevanten Dieselfahrzeuge werden dann älter als 10 Jahre sein. Die beim Dieselgipfel angebotene Umweltprämie sollte den Bestand betroffener Fahrzeuge stark reduziert haben und somit schon zur Schadstoffsenkung beigetragen haben.

Bei den Bürgern herrscht Verwirrung, weil es inzwischen sechs (6) Euronormen aber nur Drei (3) Schadstoffgruppen gibt. Autos ab Baujahr 2008 erreichen Euro 5 und können die grüne Umweltplakette der höchsten Schadstoffgruppe 4 erhalten. Betroffen von einem möglichen Wertverlust sind demnach nur Dieselfahrzeuge, die älter sind als 10 Jahre.

Neue Autos ab Baujahr 2018 erfüllen Euro 6 und sind gar nicht betroffen.

Die Fahrzeuge, die die meisten Kilometer in den Innenstädten zurücklegen, das sind Busse, Lieferfahrzeuge und Taxen, sollten möglichst schnell auf neue Techniken umgestellt werden. Dazu zählen Gasantriebe, E-Antriebe auf Hybridbasis und reine E-Antriebe. Die Bundesregierung unterstützt dabei die Umrüstung des ÖPNV in gefährdeten Gebieten.

Auch wäre eine Unterstützung des Taxi-Gewerbes sehr sinnvoll, da diese zu fast 100% mit Dieselantrieb im innerstädtischen Bereich unterwegs sind. Die geforderten Belastungswerte werden durch den ständigen Austausch alt gegen neu spätestens in 2021 erreicht werden.

Auch ist eine Gefährdung der Zulieferer in der Großregion nicht gegeben.

Eine derzeitige Kaufzurückhaltung beim Diesel ist nachvollziehbar aber nicht notwendig!

 

Kontakt:
Armin Gehl
0681 9520 596

23. Januar 2018
Pressemeldung autoregion

Medien-Info 2/2018

Autoregion: Wir brauchen eine internationale Schule im Saarland
Automobilcluster der Großregion unterstützt die Forderung von Prof. Dr. Michael Backes

Saarbrücken. Das Unternehmer-Netzwerk „autoregion e.V.“ der Großregion unterstützt den Vorschlag von CISPA-Helmholtz-Gründungsdirektor Prof. Dr. Michael Backes zur Einrichtung einer internationalen Schule im Saarland. Backes hatte kürzlich bei der diesjährigen Jahresauftaktveranstaltung von autoregion in Zweibrücken eine solche Schule gefordert. Der Hintergrund: Derzeit wird das CISPA (Center for It-Security, Privacy & Accountability) auf dem Campus der Universität des Saarlands zum Helmholtz-Zentrum für Informationssicherheit in unmittelbarer Nähe zum derzeitigen Forschungszentrum für IT-Sicherheit CISPA erweitert. Zielmarke sind 600 bis 800 Wissenschaftler aus aller Welt, die im Saarbrücker Stadtwald im Bereich Cyber-Security forschen werden.

Wenn Forscher aus aller Welt ins Saarland gelockt werden sollen, auch für den Bereich der Automobilindustrie und den Zulieferbetrieben, ist das Vorhandensein einer internationalen Schule mit entsprechend hochwertigem Bildungsangebot ein unabdingbares Standortessential, so autoregion-Geschäftsführer Armin Gehl. Cybersecurity werde auch für unsere Region immer wichtiger, weil sich viele Automotive-Unternehmen der Großregion Saar-Lor-Lux/Rheinland-Pfalz/Wallonie dem Thema autonomes Fahren widmen. „Insofern besteht hier eine klare Verbindung zwischen unseren Wünschen und den Forschungsaktivitäten des künftigen Helmholtzentrums“, so Armin Gehl. Bei der Jahresauftaktveranstaltung von autoregion hatten Prof. Michael Backes und DFKI-Direktor Prof. Philipp Slusallek in vielbeachteten Vorträgen über Fragen der IT-Sicherheit beim autonomen Fahren informiert.

Autoregion-Geschäftsführer Armin Gehl verwies auf die Nachbarregion Rheinland-Pfalz, wo in Ramstein im Herbst 2017 eine internationale Schule in privater Trägerschaft durch das Schweizer Unternehmen „SBW Haus des Lernens AG“ (SeeLab, Kreuzlingen) eröffnet wurde, das auch bereits die internationale Schule in Neustadt/Pfalz betreibt. Die englisch-deutschsprachige Schule in Ramstein soll den Ausbildungsbedarf für die Kinder der Manager der umliegenden Unternehmen sowie der Führungskräfte des US-Militärs in der Westpfalz decken. Gehl forderte das Land und die Landeshauptstadt Saarbrücken auf, das Schulthema offensiv anzugehen: „Wir müssen jetzt und rechtzeitig handeln. Wir gestalten heute die Zukunft unserer Region von morgen.“ Hochkarätige Fach-und Führungskräfte sind unabdingbar für unsrer Region, wenn wir auch in 10 oder 20 Jahren noch eine Rolle in der Wirtschaft spielen wollen. Und die Familien sind dabei nicht zu vernachlässigen! Bevor Millionen in ein Fußballfeld investiert werden, sollte man in die Ausbildung und somit in die Zukunft des Landes investieren.

Ansprechpartner:
Armin Gehl
0681-9520596
a.gehl@autoregion.eu

Unternehmen der „autoregion“ sind entspannt!

Die Äußerungen des neuen Präsidenten der USA, Donald Trump, sollte man nicht überbewerten. Derzeit produzieren die deutschen Hersteller in ihren insgesamt acht (8) Werken im NAFTA-Raum (USA/Mexico) rund 1,2 Mio Einheiten. Davon gehen 60% in den Export. Auch die Zulieferer haben dabei eine große Bedeutung, da es sich um viele verlängerte Werkbänke deutscher Unternehmen handelt. Zu bedenken ist auch, dass in diesen Produktionsstätten über 250.000 Mitarbeiter beschäftigt sind, was von Trump auch bedacht werden muss.

Unsere in der Großregion angesiedelten Unternehmen sind in keinem großen Ausmaß abhängig von Exporten in die USA. Die in der Großregion hergestellten Zulieferteile gehen größtenteils an die Bänder der Premiumhersteller im europäischen Raum. Auch die geschürte Angst vom Ausstieg aus der Verbrennungsmotorentechnik ist vollkommen unbegründet.

Auch im Jahr 2030 werden noch rund 80% der gebauten Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren ausgestattet sein. Was absolut eine Stückzahl von 8-10 Mio Verbrennungsmotoren bedeutet. Also vollkommene Entwarnung  für die in der Großregion angesiedelten Zulieferer. Dass zusätzliche Kapazitäten für E-Motoren oder Wasserstoffantriebe aufgebaut werden muss ist den Unternehmen bewusst und bietet auch neue Chancen, das angeboten Portfolio auszubauen. Autoregion e.V. hilft aktiv seinen Mitgliedsunternehmen direkten Zugang zu den Zentren der Entwicklungsabteilungen der großen OEM aufzubauen um jetzt die Weichen für die Zukunft zu stellen.    

Ansprechpartner:
Armin Gehl
Tel: 0049 (0) 681 9520 596
eMail: a.gehl@autoregion.eu

Empfang

Foto von links nach rechts: Dr. Uwe Gackstatter -Vorstandsvositzender des Bereichs DS der Robert Bosch GmbH - Armin Gehl GF des autoregion e.V.- Dr. Manuel Kallweit Volkswirt des VDA

Kickoff 2017 des Vereins Autoregion

Volles Haus im Festsaal der Fasanerie in Zweibrücken.
Rund 190 Unternehmer aus der Automobilzulieferindustrie der Großregion gaben sich ein Stelldichein anl. des Jahresauftaktes des Vereins Autoregion e.V.
Das Thema des Abends, „Mobilität der Zukunft“ und darüber referierte auch der Keyspeaker des Abends, Dr. Uwe Gackstatter, Bereichsvorstandsvorsitzender von Bosch. Das Auto der Zukunft wird uns fahren, wird alleine einparken und wird Unfälle vermeiden. In einem eindrucksvollen Vortrag stellte Gackstatter die Zukunft, wie sie bereits auf den Teststrecken betrieben wird, vor.  Dass sich auch ein Weltunternehmen wie Bosch auf die Zukunft einstellt wurde an verschiedenen Beispielen dargestellt. So z. B. Elektronisches Parken, Carsharing, autonomes Fahren und die Weiterentwicklung von Antriebsaggregaten. Dass es auch in Zukunft ohne den Dieselantrieb nicht gehen wird wurde mit harten Daten und Fakten belegt. So werden auch im Jahre 2030 noch über 80 % der hergestellten Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren auf die Straße kommen. Es wird auch bis 2020 in Japan der Wasserstoffantrieb in allen Bereichen des Verkehrs einfließen, während in China das Thema E-Auto eine Präferenz hat. Dr. Manuel Kallweit, der Chefvolkswirt des VDA (Verband der deutschen Automobilindustrie) erläuterte an harten Zahlen, Daten und Fakten, dass das abgelaufene Jahr 2016 eines der besten Jahre der deutschen Automobilindustrie war. Für die kommenden Jahre prognostizierte er einen „eingeschwungenen Zustand“. Das Thema USA und Mexico wird mit Argusaugen beobachtet, denn die deutschen Hersteller sind in Amerika ein nicht mehr wegzudenkender Industriepartner.
Das Thema „Mobilität der Zukunft“ wird in diesem Jahr das Leitthema der „Autoregion e.V.“ in Zusammenarbeit mit der IHK des Saarlandes, der Fahrzeuginitiative Rheinland-Pfalz und den Nachbarländern sein. Geschäftsführer Armin Gehl ist stolz auf die Entwicklung des Vereins im Dreiländereck, der Großregion, da Luxemburg und Frankreich aktiv in diesem Verband mitarbeiten.
Der Verein autoregion e.V. ist ein rein aus der Wirtschaft getragener Verband der im Automobilbereich tätigen Unternehmen.
 
Ansprechpartner:
Armin Gehl
Tel: 0049 (0) 681 9520 596
eMail: a.gehl@autoregion.eu

IHK Saarland und „autoregion e.V.“ kooperieren

Engere Zusammenarbeit zwischen der IHK und dem Netzwerk „autoregion e.V.“ auf den Weg gebracht

Autoregion e.V. und die IHK Saarland werden künftig gemeinsam Veranstaltungen und Seminare sowie spezielle fachspezifische Aktionen für die Branche planen und durchführen. Dem hat das Präsidium der IHK Saarland zugestimmt. Auch grenzüberschreitende Aktionen, u.a. zu den Themen „Mobilität der Zukunft“ mit Rheinland-Pfalz, Luxemburg und Baden-Württemberg sowie der Automobilindustrie stehen auf der Agenda.

Ziel der Kooperation ist die Vermarktung und der Aufbau von Netzwerkstrukturen auch über Grenzen hinweg, um die Region und den Industriezweig Automotive zu stärken und eine aktive Zusammenarbeit zwischen Forschung, Entwicklung und den Unternehmen zu befördern. Die IHK sieht in dieser Kooperation einen Mehrwert für die Unternehmen und einen weiteren Schritt zu einer intensiveren Zusammenarbeit von Autoregion e.V. und Automotive.Saarland, denn nur über den „autoregion e.V.“ können Unternehmen aktiv vernetzt und die Großregion besser vermarktet werden.

Autoregion e.V. ist das erste nur von der Wirtschaft getragene Netzwerk im Segment der Automobilzulieferindustrie mit den Satelliten IT und Logistik und arbeitet grenzüberschreitend. Autoregion e.V. ist das erste Cluster mit dieser Struktur in Europa in diesem Bereich.

Das Metacluster arbeitet schon aktiv mit Luxinnovation und der Fahrzeuginitiative Rheinland-Pfalz e.V. zusammen. Zukünftig ist auch eine Ausbreitung nach Baden-Württemberg und in die neue französische Grenzregion geplant. Die ersten Gespräche sind schon terminiert.

 

Pressemeldung

Zusammenarbeit vereinbart
„autoregion e.V.“ und Rheinland-Pfalz arbeiten zusammen!

 
Die „Fahrzeuginitiative Rheinland-Pfalz e.V.“ und der Verein „autoregion e.V.“ haben einen Kooperationsvertrag unterzeichnet.
 
Das vom Land Rheinland-Pfalz und der Wirtschaft getragene Netzwerk der Automobilwirtschaft in Rheinland-Pfalz und das allein von der Wirtschaft getragene erste grenzüberschreitende Netzwerk „autoregion e.V.“ werden ab sofort zusammenarbeiten.
 
Bei der Kooperation beider Netzwerke bleibt der regionale Status der Fahrzeuginitiative in Rheinlad-Pfalz weiter bestehen.
„autoregion e.V.“ wird alle länderübergreifenden Aktionen verantwortlich übernehmen. Dazu zählen auch die auf europäischer Ebene zu beantragenden Fördermittel, alle Messeauftritte, Marketingmaßnahmen für die Branche sowie der länderübergreifende Netzwerkaufbau. Dies schließt auch die grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Forschungsinstitute und Weiterbildungsträger ein. Autoregion e.V. ist auch verantwortlich für den europäischen „Automotiv Day“, der im jährlichen Wechsel in den verschiedenen Ländern stattfindet. Alle Veranstaltungen sind den Mitgliedern beider Netzwerke zugänglich, auch eine Verlinkung im Internet sowie gemeinsame Roadshows und Inforeisen bei den Automobilherstellern werden von „autoregion e.V.“ organisiert.
 
Mit dieser Kooperation wird der Wirtschaftszweig gestärkt, da sich in diesem Gebiet rund 600 Unternehmen im Bereich der Automobilwirtschaft betätigen und somit über eine Plattform bzw. Netzwerk verfügen, welche weit über den regionale Tellerrand hinaus arbeiten.
 
Ansprechpartner:
Armin Gehl
Tel: 0049 (0) 681 9520 596
eMail: a.gehl@autoregion.eu
Dr. Dietrich Rodermund
Tel: 0049 (0) 631 55098 710
eMail:rodermund@fahrzeug-initiative.de