Premmeldung 06/25

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Pressemeldung 06/25                                                                                                                                                                              

 

Autoregion e.V. begrüßt die Aussage von Bundeskanzler Merz:

Ich setze mich für die Abschaffung des Verbrennerverbots ab 2035 ein“

 

Der Branchenverband autoregion e.V. begrüßt, dass sich Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in der EU dafür einsetzen will, das Verbrenner-Verbot ab 2035 in der derzeit gültigen Form aufzuheben. Diese Zusage machte Merz am Donnerstag nach eine Autodialog mit den Chefs der deutschen Autoindustrie, der Gewerkschaften und einiger Ministerpräsidenten. „Die Elektromobilität wird erst in der nächsten Generation um das Jahr 2050 eine Rolle spielen“, sagt Autoregion-Geschäftsführer Armin Gehl. Auch nach 2035 muss Technologieoffenheit herrschen und die Autokonzerne müssten selbst entscheiden können, von welchen Antrieben sie sich den größten Markterfolg versprechen.

„Kurzfristig muss sichergestellt werden, dass die Plug-In-Hybridautos, bei denen ein Verbrenner- und Elektromotor den Wagen antreiben, auch in der EU als E-Autos eingestuft werden, wie dies bereits in China der Fall ist“, sagt Gehl. „Außerdem muss die Produktion von umweltfreundlichen synthetischen Kraftstoffen nach vorne gebracht werden“, fordert er. „Diese E-Fuels sind klimaneutral und können in allen Verbrennern eingesetzt werden.“ Das gleiche gelte für umweltneutralen Kraftstoff HVO100, der für Dieselmotore geeignet sei.

Der Autoregion-Chef erinnert daran, dass im Saarland „noch 80 Prozent der Arbeitsplätze in der Automobilindustrie an der Verbrenner-Technologie hängen“. Die saarländische Landesregierung ist für Technologie Offenheit, entgegen dem Umweltministerium in Berlin. Auch für den Einsatz von HVO 100 Kraftstoffen im ÖPNV sollte sich die Landesregierung massiv einsetzen, „statt teuren Elektro- oder Wasserstoffbussen den Vorzug zu geben“. Auch von der Gewerkschaft IG Metall fordert Gehl „im Interesse der Arbeitnehmer ein aktives Bekenntnis zum „Kolbenmotormotor.“ Die Lage in der Branche „ist dramatisch“. Einer Studie des Münchner Ifo-Instituts zufolge sind allein zwischen Juni 2024 und Juni 2025 über 50.000 Arbeitsplätze verloren gegangen.  

 

Geschäftsführer Armin Gehl.

 

Informationen und Rückfragen

 

Armin Gehl, Geschäftsführung

Telefon: 0681 – 95 20 596

Fax: 0681 – 94 888 61

E-Mail: a.gehl@autoregion.eu

Internet: www.autoregion.eu

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