Pressemeldungen

Autoregion zum Ergebnis des „Autogipfels“:

 

Autoregion: Batteriegetriebene E-Mobilität ist nicht die alleinige Zukunft

 

Saarbrücken. Der beim Berliner „Autogipfel“ angekündigte Ausbau der elektrischen, öffentlichen Ladeinfrastruktur auf eine Million „Stromtankstellen“ bis zum Jahr 2030 setzt bei der künftigen Mobilität eindeutig auf die batteriebasierten Fahrzeugantriebe. „Das ist nicht die richtige Weichenstellung und wir halten dieses Ziel zudem für unrealistisch“, kritisiert autoregion-Geschäftsführer Armin Gehl das Ergebnis des Gipfels im Kanzleramt.

Die Zukunft der Fahrzeugantriebe werden neben der Batterieelektrik auch synthetische Kraftstoffe und vor allem Wasserstoffantriebe sein, so Gehl. „Wir sehen die Gefahr, dass mit einer Million Ladesäulen eindeutig übers Ziel hinausgeschossen wird. Wer die gesamte Republik bis in den hintersten Winkel mit ,Stromtankstellen‘ zupflastern will, muss sich die Frage gefallen lassen, wer das letztlich bezahlt“, meint Gehl. Das bedeutet enorme Infrastrukturbauarbeiten durch die Netzbetreiber, ein Großteil dieser Kosten werde letztlich wieder auf die Strompreise für die Endverbraucher umgelegt werden.

Die Entsorgungsfrage für Millionen von Elektrobatterien sei nach deren Lebensdauer von zehn bis 15 Jahren völlig ungeklärt, so Gehl. „Was passiert mit diesen Akkus, die zwischen 300 bis 700 kg wiegen? Wer recycelt die und was passiert mit den Komponenten?“, fragt Gehl. Im Übrigen werde auch die Problematik ausgeblendet, dass „wir heute schon bei den seltenen Erden extrem stark von China bzw. von Lieferanten unter chinesischem Einfluss abhängig seien, so Gehl.
„Batteriegetriebe Antriebskonzepte sind trotz Verbesserung der Reichweite eindeutig für die urbane Mobilität und keine Long-range-Antriebe,“ Hier müssen andere Lösungen her. „Wir plädieren weiterhin auch für den sauberen Dieselantrieb als umweltfreundliche Antriebsart und raten dringend, daran festzuhalten“, so Gehl.

Insofern ist der vom saarländischen Wirtschaftsministerium verfolgte Aufbau einer Wasserstoff-Technologie der richtige und technologieoffene Weg, für den auch die autoregion plädiert und in der Großregion mit vorantreibt, so Gehl.

 

Der von BMW bei ZF platzierte Großauftrag für das 8-Gang Hybridgetriebe der neuen Generation ist ein Weg in die richtige Richtung für

E-missionsarmes Fahren!

Nicht die reine E-Mobilität wird die Zukunft sein, sondern der Weg mit PlugInHybrid Getrieben, wie sie in Zukunft auf den Markt kommen.

ZF als Technologie Konzern hat schon seit Jahren die Zeichen der Zeit erkannt und war in der Antriebstechnologieentwicklung schon immer Vorreiter. Das G8 nun variabel mit Hybridstrang zu koppeln und so variabel auf die verschiedenen Autotypen anzupassen wird ein Meilenstein in der Antriebstechnologie darstellen.

Mit der Entscheidung von BMW, nicht nur auf den rein elektrischen Antrieb in der Zukunft zu setzen ist der richtige Weg, denn der Markt verlangt eine Technologie, die auch lange Distanzen fahren lässt ohne sich auf der Autobahn in Angst zu versetzen ob und wann eine Ladestation kommt.

Rein elektrischer Antrieb ist bis zu Distanzen von Radien von 100 km als optimal anzusehen, darüber hinaus ist die BMW /ZF Technologie die einzige Zukunftsweisende Lösung, um alle Umweltauflagen und den vorhandenen Komfort in der Zukunft zu erfüllen.

Autoregion gratuliert ZF zu dieser wegweisenden Entwicklung und freut sich für die Großregion, denn dadurch wird auch mit der Platzierung des Auftrages von BMW die gesamte Großregion gestärkt, und die Unternehmen, werden auch noch in 15 Jahren Motore, Getriebe und Abgasanlagen produzieren. 

Informationen und Rückfragen

Armin Gehl, Geschäftsführung

Telefon: 0681 – 95 20 596

Fax: 0681 – 94 888 61

Email: a.gehl@autoregion.eu

Internet: www.autoregion.eu

Die Automobil- und -zulieferindustrie steht vor einem grundlegenden Wandel und dreht sich aktuell um eine zentrale Frage: Wie erreichen wir klimaschonende Mobilität und sichern gleichzeitig Arbeitsplätze in diesem Bereich auf höchstmöglichem Niveau? Dieser Frage soll bei der Workshop-Reihe „Auto der Zukunft“ von Wirtschaftsministerium und autoregion e.V. nachgegangen werden. Auftakt war am Montag, 25. März, im Wirtschaftsministerium zum Thema Wasserstoff.

Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger: „Das Saarland war immer das Land der Gruben und Zechen. Jetzt bauen wir das Auto von Morgen. Ich sehe im Wasserstoff Potenzial - sowohl als alternative Antriebstechnologie, als auch im Bereich Energie. Durch den Einsatz regenerativen Wasserstoffs als Kraftstoff können wir CO2-Emissionen deutlich reduzieren. Ich bin mir daher sicher, dass Wasserstoff eine wichtige Rolle bei der Mobilität der Zukunft spielen wird. Wir als Energieland können wesentliche Beiträge zum Einsatz des sauberen Energieträgers Wasserstoff leisten. Unsere Kompetenzen im Werkstoff- und Fertigungsleichtbau passen dazu hervorragend.“

In den letzten Jahren haben bereits einige Wasserstoff-Stationen und -Fahrzeuge ihre Alltagstauglichkeit unter Beweis gestellt. Auch erste Automobilkonzerne bringen Brennstoffzellen-Serienfahrzeuge auf den Markt, andere planen dies für die nächsten Jahre. Ein wesentlicher Vorteil – unabhängig von der Art der Verwendung – ist, dass Wasserstoff an entsprechenden Tankstellen einfach und schnell getankt werden kann. Doch die Behauptung der Technologie am Markt erfordert noch weitere Anstrengungen, so Rehlinger weiter.

Um das Saarland als Wasserstoffregion aufzubauen und langfristig zu stärken, wurde daher über die bei der IZES gGmbH angesiedelte Leitstelle Elektromobilität eine Bewerbung auf Regionenförderung im BMWI-Programm „HyStarter“ abgegeben. Über „HyStarter“ können Regionen in Deutschland regionale Konzepte zur Integration der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie auf Basis erneuerbarer Energien entwickeln. Die Akteure vor Ort werden dabei zwei Jahre lang organisatorisch und technisch beraten und erhalten Unterstützung bei der gemeinsamen Entwicklung erster Konzeptideen.

Darüber hinaus engagieren sich bereits einige Automobilzulieferer an ihren Standorten im Saarland im Bereich Wasserstoff. Und mit einer weiteren Firma, welche eine Technologie entwickelt hat, mit der Verbrennungsmotoren von Bussen und LKW auf Wasserstoffbetrieb umgerüstet werden können, werden derzeit Gespräche über mögliche gemeinsame Projekte im Saarland geführt.

Anke Rehlinger: „Wir wollen keine Konkurrenz zwischen Batterie- und Wasserstofftechnologie – vielmehr ergänzen sich beide Technologien im Sinne der Mobilität der Zukunft.“

Weit über 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus saarländischen Unternehmen oder Vertreter von Institutionen und Politik waren der Einladung zum Workshop „Wasserstoff“ gefolgt. Zwei weitere Workshops zu den Themen „Elektromobilität“ und „Leichtbau“ folgen bis zum Sommer.

https://www.saarland.de/59842_246358.htm

Autoregion e.V. ist Treiber für neue Mobilität:

Erste Wasserstoff-Tankstelle im Saarland wird realisiert!

Nach zwei jährigen Verhandlungen und intensiven Gesprächen ist nun die ersehnte Finanzierung zum Bau der ersten Wasserstofftankstelle auf Betreiben von autoregion e.V. im Saarland gesichert.

Die erste H2 Station im Saarland wird die TOTAL Tankstelle in der Burbacherstr. 50 in Saarbrücken werden. Der ausgewählte Standort liegt verkehrsgünstig an der A620 und nah an der A6 und ist damit ein wichtiger Baustein für die Anbindung an Frankreich sowie die Verbindungen Richtung Rheinland-Pfalz.

Im Sommer wird mit dem Bau dieser auf die Zukunft ausgerichteten Tankstelle mit dem Energieträger H2 begonnen werden. Wasserstoff-Fahrzeuge können an der Station in nur 3 Minuten betankt werden und die Reichweite liegt zwischen 500 und 800 Kilometern. Gefördert wird der Bau der Wasserstoffstation im Rahmen des nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur. Gebaut wird diese Anlage in Saarbrücken mit der Technologie des Spezialisten Air Liquide.

Gesellschafter des Betreiberkonsortiums H2 Mobility sind: Total, Air Liquide, Linde, Shell, Daimler, BWM, Toyota, Hyundai und VW sowie die nationale Organisation NOW GmbH.

Autoregion e.V. als Netzwerk der Großregion unterstützt in Kooperation mit dem Wirtschaftsministerium des Saarlandes das Projekt aktiv und konnte zahlreiche Unternehmen davon überzeugen Absichtserklärungen für die Anschaffung eines Wasserstofffahrzeuges abzugeben.

Autoregion hat auch den Prozess der Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Wirtschaft moderiert sowie mehrerer Veranstaltungen zum Thema H2 auf nationaler und internationaler Ebene mit hochkarätigen Referenten aus Wissenschaft und Wirtschaft durchgeführt.

Das Saarland, als Energie-Exportland bekannt, wird auch in Zukunft in der ersten Reihe der Zukunftsplayer für neue Antriebskonzepte eine Rolle spielen.

Autoregion e.V. ist aktiver und federführender Treiber dieses Prozesses, der die Großregion in den Focus der Zukunftsplanung für neue Mobilität rückt.

 

Informationen und Rückfragen

Armin Gehl

Tel: 06 81 - 95 20 – 596

 

Fax: 06 81 - 94 888 61

 

Email: a.gehl@autoregion.eu

 

www.autoregion.eu

 

 

VDA Präsident Mattes empfängt Vorstand und Geschäftsleitung von autoregion e.V.

Berlin/Saarbrücken. Der Präsident des VDA (Verband der Automobilindustrie) Bernhard Mattes empfing den Vorstandsvorsitzenden Johannes Lapré und den Geschäftsführer des autoregion e.V. Armin Gehl in Berlin.

In dem Gespräch wurden Mission und Vision der deutschen Automobilindustrie und deren Zulieferer in einer entscheidenden Phase großer Veränderungen besprochen. Vor dem Hintergrund von Brexit und angedrohter Zölle auf Fahrzeuge aus Europa in die USA sowie den neuen aktuellen und zukünftig geplanten europäischen Umweltauflagen war die grenzüberschreitende Netzwerkarbeit von autoregion e.V. und dessen integrativen Möglichkeiten ein zentrales Thema des Gesprächs.

Mattes lobte die positive Arbeit des autoregion e.V. in der Grenzregion, der als einziges Netzwerk das grenzüberschreitend organisiert ist und somit die Interessen und Verbindungen der drei Länder Deutschland, Frankreich und Luxemburg nutzen kann. Auch sagte der Präsident des VDA die Unterstützung seines Verbandes bei der Planung und Umsetzung von größeren Veranstaltungen des autoregion e.V. zu. Dies speziell auch mit Blick auf einen von autoregion geplanten Automotive-Kongress mit Weltniveau.

 

19. März 2018
Pressemeldung autoregion

 

Die Roboter sind auf dem Vormarsch

Automobilnetzwerk autoregion e.V.: Robotics wird bei Industrie 4.0 immer wichtiger

 

Der Roboter ist in der industriellen Fertigung nicht mehr wegzudenken. Immer komplexer wird sein Einsatz: Längst ist er über die einfache Handhabung für den Menschen gefährlicher Arbeitsschritte hinaus. „Der auch in der Automotive-Branche immer schneller voranschreitende Trend zu Industrie 4.0-Anwendungen und die zunehmende Mensch-Roboter-Kommunikation stellen sowohl die OEMs als auch ihre Zulieferer tagtäglich vor wachsende Herausforderungen in der Produktion“, so Armin Gehl, Geschäftsführer von autoregion e.V., dem von der Industrie finanzierten Automotive-Netzwerk der Großregion Saar-Lor-Lux/Rheinland-Pfalz mit über 100 Mitgliedern. „Daher haben wir das aktuelle Thema der Robotics in einem Industrietreffen für unsere Mitglieder thematisiert. Denn wir wollen aktuelle Entwicklungen schnell aufgreifen und unsere Mitglieder sowohl auf den aktuellen Stand bringen als auch Meinungsaustausch ermöglichen“, so Gehl.

Der Veranstaltungsort konnte nicht besser zum Thema passen: Das Saarbrücker ZeMA eGmbH, Zentrum für Mechatronic und Automatisierungstechnik. Daran sind das Saarland (60 Prozent), die Universität des Saarlandes und die Hochschule für Technik und Wirtschaft (htw) mit jeweils 20 Prozent der Anteile beteiligt. Dort forschen und arbeiten rund 110 Experten an neuen Lösungen. Knapp die Hälfte der ZeMA-Aktivitäten entfällt auf die Automotive-Industrie. Der gesamte Arbeitsbereich umfasst Sensorik und Aktorik, Fertigungsverfahren und -automatisierung sowie Montageverfahren und -automatisierung, so der Wissenschaftliche Geschäftsführer des ZeMA, Prof. Rainer Müller. „Robotics“ ist zum Schlagwort eines anhaltenden Aufbruchs geworden. Es ist ein Anwendungsfeld der Künstlichen Intelligenz (KI), das sich mit der Anwendung von KI-Methoden bei der Entwicklung von Steuerungsprogrammen für die Roboter beschäftigt.

Die saarländische Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger zur ZeMA: „Das ist einer der Zukunftsorte im Saarland, das mit seinen über 40.000 Beschäftigten in der Automotive-Branche vorne mitspielt. Robotics sind ein Zukunftsthema, wenn es darum geht, Produktion vernünftig aufzustellen. Der Robotics-Anteil bei Automotive wächst stetig. Dazu kann das Saarland seinen Beitrag leisten.“

Dr. Johannes Richter vom Homburger Werk der Robert Bosch GmbH beschäftigte sich mit dem in der Industrie durchaus kontrovers diskutierten Einsatz kollaborativer Roboter in der Produktion von Industrie 4.0. Als Kollaborativer Roboter oder kurz Cobot (aus dem englischen: collaborative robot) bezeichnet man einen Industrieroboter, der mit Menschen gemeinsam arbeitet und im laufenden Produktionsprozess nicht durch Schutzeinrichtungen von diesen getrennt ist. Richter: „Das ist die Fusion der physischen Welt der Produktion mit der virtuellen Welt der Informationstechnologie und des Internets.“

Der Kollaborative Roboter ist Teil des Umbruchs im Rahmen von Industrie 4.0., ersetzt aber die klassischen Roboter nicht, sondern ergänzt ihn. „Er ist kein Selbstzweck, aber auch kein Allheilmittel.“ Richters Fazit: „Seine Einsatzmöglichkeiten hängen stark von der Anwendung ab.“

Thomas Hähn, Gründer und CEO der Hahn Automation GmbH (Rheinböllen/Rheinland-Pfalz), unterstrich die Bedeutung der Cobots als „die nächste Generation Hilfskräfte für die Produktion“, die sein Maschinenbau-Unternehmen herstellt: Sie sind klein und lassen sich so einfach wie ein Smartphone auf eine bestimmte Tätigkeit programmieren und stellen so eine hohe Flexibilität im Produktionsprozess sicher. Im Gegensatz zu jenen Robotern, die nur für eine Tätigkeit 24 Stunden programmiert sind, eigenen sie sich besonders für kleine Stückzahlen.

Prof. Rainer Müller und Dipl.-Ing. Andreas Noss (kaufmännischer Geschäftsführer des ZeMA) präsentierten die aktuellen Forschungsprojekte in der neuen ZeMA-Halle. Die Veranstaltung fand in Zusammenarbeit mit der WISAG Industrie Service in Frankfurt statt. Armin Gehl: „Die gute Resonanz zeigt die hohe Relevanz der Robotics in der aktuellen Produktion. Wir bleiben an diesem Thema intensiv dran.“      

28. Februar 2018
Pressemeldung autoregion

 

Autoregion e.V.:
Die Aufregung über das „Dieselurteil“ des Bundesverwaltungsgerichts ist weit überzogen!
Grundsätzlich ist dem Urteil zwar zuzustimmen, aber in der Praxis wird es eine Nebenrolle
spielen!

 

Nur wenige Gebiete in einigen Städten werden voraussichtlich ab 1.9.2019 betroffen sein und die Kommunen müssen die entsprechenden Umfahrungen ausweisen. Die relevanten Dieselfahrzeuge werden dann älter als 10 Jahre sein. Die beim Dieselgipfel angebotene Umweltprämie sollte den Bestand betroffener Fahrzeuge stark reduziert haben und somit schon zur Schadstoffsenkung beigetragen haben.

Bei den Bürgern herrscht Verwirrung, weil es inzwischen sechs (6) Euronormen aber nur Drei (3) Schadstoffgruppen gibt. Autos ab Baujahr 2008 erreichen Euro 5 und können die grüne Umweltplakette der höchsten Schadstoffgruppe 4 erhalten. Betroffen von einem möglichen Wertverlust sind demnach nur Dieselfahrzeuge, die älter sind als 10 Jahre.

Neue Autos ab Baujahr 2018 erfüllen Euro 6 und sind gar nicht betroffen.

Die Fahrzeuge, die die meisten Kilometer in den Innenstädten zurücklegen, das sind Busse, Lieferfahrzeuge und Taxen, sollten möglichst schnell auf neue Techniken umgestellt werden. Dazu zählen Gasantriebe, E-Antriebe auf Hybridbasis und reine E-Antriebe. Die Bundesregierung unterstützt dabei die Umrüstung des ÖPNV in gefährdeten Gebieten.

Auch wäre eine Unterstützung des Taxi-Gewerbes sehr sinnvoll, da diese zu fast 100% mit Dieselantrieb im innerstädtischen Bereich unterwegs sind. Die geforderten Belastungswerte werden durch den ständigen Austausch alt gegen neu spätestens in 2021 erreicht werden.

Auch ist eine Gefährdung der Zulieferer in der Großregion nicht gegeben.

Eine derzeitige Kaufzurückhaltung beim Diesel ist nachvollziehbar aber nicht notwendig!

 

Kontakt:
Armin Gehl
0681 9520 596

23. Januar 2018
Pressemeldung autoregion

Medien-Info 2/2018

Autoregion: Wir brauchen eine internationale Schule im Saarland
Automobilcluster der Großregion unterstützt die Forderung von Prof. Dr. Michael Backes

Saarbrücken. Das Unternehmer-Netzwerk „autoregion e.V.“ der Großregion unterstützt den Vorschlag von CISPA-Helmholtz-Gründungsdirektor Prof. Dr. Michael Backes zur Einrichtung einer internationalen Schule im Saarland. Backes hatte kürzlich bei der diesjährigen Jahresauftaktveranstaltung von autoregion in Zweibrücken eine solche Schule gefordert. Der Hintergrund: Derzeit wird das CISPA (Center for It-Security, Privacy & Accountability) auf dem Campus der Universität des Saarlands zum Helmholtz-Zentrum für Informationssicherheit in unmittelbarer Nähe zum derzeitigen Forschungszentrum für IT-Sicherheit CISPA erweitert. Zielmarke sind 600 bis 800 Wissenschaftler aus aller Welt, die im Saarbrücker Stadtwald im Bereich Cyber-Security forschen werden.

Wenn Forscher aus aller Welt ins Saarland gelockt werden sollen, auch für den Bereich der Automobilindustrie und den Zulieferbetrieben, ist das Vorhandensein einer internationalen Schule mit entsprechend hochwertigem Bildungsangebot ein unabdingbares Standortessential, so autoregion-Geschäftsführer Armin Gehl. Cybersecurity werde auch für unsere Region immer wichtiger, weil sich viele Automotive-Unternehmen der Großregion Saar-Lor-Lux/Rheinland-Pfalz/Wallonie dem Thema autonomes Fahren widmen. „Insofern besteht hier eine klare Verbindung zwischen unseren Wünschen und den Forschungsaktivitäten des künftigen Helmholtzentrums“, so Armin Gehl. Bei der Jahresauftaktveranstaltung von autoregion hatten Prof. Michael Backes und DFKI-Direktor Prof. Philipp Slusallek in vielbeachteten Vorträgen über Fragen der IT-Sicherheit beim autonomen Fahren informiert.

Autoregion-Geschäftsführer Armin Gehl verwies auf die Nachbarregion Rheinland-Pfalz, wo in Ramstein im Herbst 2017 eine internationale Schule in privater Trägerschaft durch das Schweizer Unternehmen „SBW Haus des Lernens AG“ (SeeLab, Kreuzlingen) eröffnet wurde, das auch bereits die internationale Schule in Neustadt/Pfalz betreibt. Die englisch-deutschsprachige Schule in Ramstein soll den Ausbildungsbedarf für die Kinder der Manager der umliegenden Unternehmen sowie der Führungskräfte des US-Militärs in der Westpfalz decken. Gehl forderte das Land und die Landeshauptstadt Saarbrücken auf, das Schulthema offensiv anzugehen: „Wir müssen jetzt und rechtzeitig handeln. Wir gestalten heute die Zukunft unserer Region von morgen.“ Hochkarätige Fach-und Führungskräfte sind unabdingbar für unsrer Region, wenn wir auch in 10 oder 20 Jahren noch eine Rolle in der Wirtschaft spielen wollen. Und die Familien sind dabei nicht zu vernachlässigen! Bevor Millionen in ein Fußballfeld investiert werden, sollte man in die Ausbildung und somit in die Zukunft des Landes investieren.

Ansprechpartner:
Armin Gehl
0681-9520596
a.gehl@autoregion.eu

Unternehmen der „autoregion“ sind entspannt!

Die Äußerungen des neuen Präsidenten der USA, Donald Trump, sollte man nicht überbewerten. Derzeit produzieren die deutschen Hersteller in ihren insgesamt acht (8) Werken im NAFTA-Raum (USA/Mexico) rund 1,2 Mio Einheiten. Davon gehen 60% in den Export. Auch die Zulieferer haben dabei eine große Bedeutung, da es sich um viele verlängerte Werkbänke deutscher Unternehmen handelt. Zu bedenken ist auch, dass in diesen Produktionsstätten über 250.000 Mitarbeiter beschäftigt sind, was von Trump auch bedacht werden muss.

Unsere in der Großregion angesiedelten Unternehmen sind in keinem großen Ausmaß abhängig von Exporten in die USA. Die in der Großregion hergestellten Zulieferteile gehen größtenteils an die Bänder der Premiumhersteller im europäischen Raum. Auch die geschürte Angst vom Ausstieg aus der Verbrennungsmotorentechnik ist vollkommen unbegründet.

Auch im Jahr 2030 werden noch rund 80% der gebauten Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren ausgestattet sein. Was absolut eine Stückzahl von 8-10 Mio Verbrennungsmotoren bedeutet. Also vollkommene Entwarnung  für die in der Großregion angesiedelten Zulieferer. Dass zusätzliche Kapazitäten für E-Motoren oder Wasserstoffantriebe aufgebaut werden muss ist den Unternehmen bewusst und bietet auch neue Chancen, das angeboten Portfolio auszubauen. Autoregion e.V. hilft aktiv seinen Mitgliedsunternehmen direkten Zugang zu den Zentren der Entwicklungsabteilungen der großen OEM aufzubauen um jetzt die Weichen für die Zukunft zu stellen.    

Ansprechpartner:
Armin Gehl
Tel: 0049 (0) 681 9520 596
eMail: a.gehl@autoregion.eu

Empfang

Foto von links nach rechts: Dr. Uwe Gackstatter -Vorstandsvositzender des Bereichs DS der Robert Bosch GmbH - Armin Gehl GF des autoregion e.V.- Dr. Manuel Kallweit Volkswirt des VDA

Kickoff 2017 des Vereins Autoregion

Volles Haus im Festsaal der Fasanerie in Zweibrücken.
Rund 190 Unternehmer aus der Automobilzulieferindustrie der Großregion gaben sich ein Stelldichein anl. des Jahresauftaktes des Vereins Autoregion e.V.
Das Thema des Abends, „Mobilität der Zukunft“ und darüber referierte auch der Keyspeaker des Abends, Dr. Uwe Gackstatter, Bereichsvorstandsvorsitzender von Bosch. Das Auto der Zukunft wird uns fahren, wird alleine einparken und wird Unfälle vermeiden. In einem eindrucksvollen Vortrag stellte Gackstatter die Zukunft, wie sie bereits auf den Teststrecken betrieben wird, vor.  Dass sich auch ein Weltunternehmen wie Bosch auf die Zukunft einstellt wurde an verschiedenen Beispielen dargestellt. So z. B. Elektronisches Parken, Carsharing, autonomes Fahren und die Weiterentwicklung von Antriebsaggregaten. Dass es auch in Zukunft ohne den Dieselantrieb nicht gehen wird wurde mit harten Daten und Fakten belegt. So werden auch im Jahre 2030 noch über 80 % der hergestellten Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren auf die Straße kommen. Es wird auch bis 2020 in Japan der Wasserstoffantrieb in allen Bereichen des Verkehrs einfließen, während in China das Thema E-Auto eine Präferenz hat. Dr. Manuel Kallweit, der Chefvolkswirt des VDA (Verband der deutschen Automobilindustrie) erläuterte an harten Zahlen, Daten und Fakten, dass das abgelaufene Jahr 2016 eines der besten Jahre der deutschen Automobilindustrie war. Für die kommenden Jahre prognostizierte er einen „eingeschwungenen Zustand“. Das Thema USA und Mexico wird mit Argusaugen beobachtet, denn die deutschen Hersteller sind in Amerika ein nicht mehr wegzudenkender Industriepartner.
Das Thema „Mobilität der Zukunft“ wird in diesem Jahr das Leitthema der „Autoregion e.V.“ in Zusammenarbeit mit der IHK des Saarlandes, der Fahrzeuginitiative Rheinland-Pfalz und den Nachbarländern sein. Geschäftsführer Armin Gehl ist stolz auf die Entwicklung des Vereins im Dreiländereck, der Großregion, da Luxemburg und Frankreich aktiv in diesem Verband mitarbeiten.
Der Verein autoregion e.V. ist ein rein aus der Wirtschaft getragener Verband der im Automobilbereich tätigen Unternehmen.
 
Ansprechpartner:
Armin Gehl
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IHK Saarland und „autoregion e.V.“ kooperieren

Engere Zusammenarbeit zwischen der IHK und dem Netzwerk „autoregion e.V.“ auf den Weg gebracht

Autoregion e.V. und die IHK Saarland werden künftig gemeinsam Veranstaltungen und Seminare sowie spezielle fachspezifische Aktionen für die Branche planen und durchführen. Dem hat das Präsidium der IHK Saarland zugestimmt. Auch grenzüberschreitende Aktionen, u.a. zu den Themen „Mobilität der Zukunft“ mit Rheinland-Pfalz, Luxemburg und Baden-Württemberg sowie der Automobilindustrie stehen auf der Agenda.

Ziel der Kooperation ist die Vermarktung und der Aufbau von Netzwerkstrukturen auch über Grenzen hinweg, um die Region und den Industriezweig Automotive zu stärken und eine aktive Zusammenarbeit zwischen Forschung, Entwicklung und den Unternehmen zu befördern. Die IHK sieht in dieser Kooperation einen Mehrwert für die Unternehmen und einen weiteren Schritt zu einer intensiveren Zusammenarbeit von Autoregion e.V. und Automotive.Saarland, denn nur über den „autoregion e.V.“ können Unternehmen aktiv vernetzt und die Großregion besser vermarktet werden.

Autoregion e.V. ist das erste nur von der Wirtschaft getragene Netzwerk im Segment der Automobilzulieferindustrie mit den Satelliten IT und Logistik und arbeitet grenzüberschreitend. Autoregion e.V. ist das erste Cluster mit dieser Struktur in Europa in diesem Bereich.

Das Metacluster arbeitet schon aktiv mit Luxinnovation und der Fahrzeuginitiative Rheinland-Pfalz e.V. zusammen. Zukünftig ist auch eine Ausbreitung nach Baden-Württemberg und in die neue französische Grenzregion geplant. Die ersten Gespräche sind schon terminiert.

 

Pressemeldung

Zusammenarbeit vereinbart
„autoregion e.V.“ und Rheinland-Pfalz arbeiten zusammen!

 
Die „Fahrzeuginitiative Rheinland-Pfalz e.V.“ und der Verein „autoregion e.V.“ haben einen Kooperationsvertrag unterzeichnet.
 
Das vom Land Rheinland-Pfalz und der Wirtschaft getragene Netzwerk der Automobilwirtschaft in Rheinland-Pfalz und das allein von der Wirtschaft getragene erste grenzüberschreitende Netzwerk „autoregion e.V.“ werden ab sofort zusammenarbeiten.
 
Bei der Kooperation beider Netzwerke bleibt der regionale Status der Fahrzeuginitiative in Rheinlad-Pfalz weiter bestehen.
„autoregion e.V.“ wird alle länderübergreifenden Aktionen verantwortlich übernehmen. Dazu zählen auch die auf europäischer Ebene zu beantragenden Fördermittel, alle Messeauftritte, Marketingmaßnahmen für die Branche sowie der länderübergreifende Netzwerkaufbau. Dies schließt auch die grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Forschungsinstitute und Weiterbildungsträger ein. Autoregion e.V. ist auch verantwortlich für den europäischen „Automotiv Day“, der im jährlichen Wechsel in den verschiedenen Ländern stattfindet. Alle Veranstaltungen sind den Mitgliedern beider Netzwerke zugänglich, auch eine Verlinkung im Internet sowie gemeinsame Roadshows und Inforeisen bei den Automobilherstellern werden von „autoregion e.V.“ organisiert.
 
Mit dieser Kooperation wird der Wirtschaftszweig gestärkt, da sich in diesem Gebiet rund 600 Unternehmen im Bereich der Automobilwirtschaft betätigen und somit über eine Plattform bzw. Netzwerk verfügen, welche weit über den regionale Tellerrand hinaus arbeiten.
 
Ansprechpartner:
Armin Gehl
Tel: 0049 (0) 681 9520 596
eMail: a.gehl@autoregion.eu
Dr. Dietrich Rodermund
Tel: 0049 (0) 631 55098 710
eMail:rodermund@fahrzeug-initiative.de